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Erfolgreich Zander angeln am Rhein
von Leszek Baraniec; veröffentlicht am 08.01.2008
Der bei uns beheimatete Zander gehört der Familie der barschartigen Fische an und kommt in fast allen stark strömenden europäischen Flüssen vor. Er hat einen lang gestreckten, sehr wendigen Körper der grün-bräunlich gefärbt und mit vielen dunklen Streifen (Zebramuster) bedeckt ist. Zander sind flinke und kampfstarke Jäger der Mittelwasser- und Gewässergrundregion. Im Laufe der Evolution haben Zander eine ganz besondere Fähigkeit zur Nachtsicht entwickelt, sie können selbst bei sehr trüben Wasserverhältnissen und bei völliger Dunkelheit die kleinsten Regungen unter Wasser wahrnehmen. Ihre Augen sind so auf das Jagen in völliger Dunkelheit spezialisiert, dass die Fische wiederum sehr empfindlich auf Tageslicht reagieren und deshalb tagsüber fast regungslos am dunklen Gewässergrund verharren.
Der Rhein gilt als ein sehr beliebtes und Erfolg versprechendes Gewässer zum Angeln auf Zander. Mit seinen zahlreichen Buhnen, tiefen Löchern und Strömungskanten ist er schon fast ein Garant für kapitale Zanderfänge. Besonders in den Herbstmonaten kann man die Fische sehr gut mit einer stabilen Spinnrute und tief laufenden Kunstködern beangeln. Die beste Methode um die scheuen Fische zu einem Biss zu verleiten ist das Zupfen eines ca. 10cm großen Gummifisches über den Gewässerboden. Diese Angeltechnik erfordert am Anfang etwas Übung, denn der Gummifisch muss mit kleinen Ruckbewegungen entlang des Gewässerbodens an Unterwasserhindernissen vorbeigeführt werden. Zwischen den Zupfbewegungen sollte der Gummifisch immer wieder absinken und für ca. 3 Sekunden regungslos am Grund verharren. Zander stürzen sich meist während der Absinkphase von oben auf den Kunstköder herab und signalisieren dies dem Angler mit kurzen, ruckartigen Schlägen in der Angelrute. Wer in diesem kurzen Moment unkonzentriert ist und den Anhieb verpasst geht oftmals leer aus, da Zander den Köder sofort wieder fallen lassen wenn irgendetwas nicht stimmt.
Am Rhein findet man oftmals lauernde Zander rund um die durchströmten Buhnenköpfe herum, wobei besonders die ersten 2-3 Buhnen besonders erfolgsversprechend sind. Man sollte sich die Angelstellen wo man einmal einen Zander gefangen hat sehr gut einprägen, da Zander meist in kleinen Schwärmen jagen ist dort meist mit mehreren Fischen rechnen. Und wenn einige Fische gefangen und entnommen wurden, rücken oftmals bereits nach wenigen Wochen wieder neue Zander nach.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 08.01.2008 |
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