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Wunschkennzeichen reservieren
von Andre Richter; veröffentlicht am 16.11.2007
Schon während der Praxisstunden schwelgen Fahrschüler in Tagträumen. Nicht mehr lange bis zum Führerschein, für das Ersparte wurde bereits ein Auto ausgesucht und das Wunschkennzeichen darf natürlich auch nicht fehlen.
Überhaupt erfreuen sich Wunschkennzeichen einer zunehmend großen Beliebtheit. In der Jugend ein Ausdruck der Coolness, im Erwachsenenalter eine Eselsbrücke und für Unternehmen eine Möglichkeit, die Marke zu transportieren und den Fuhrpark zu managen.
In vielen Städten und Zulassungsbezirken bieten die Zulassungsstellen aufgrund der großen Nachfrage inzwischen eine Online-Reservierung von Wunschkennzeichen an - zum einen, um langen Warteschlangen in der jeweiligen Zulassungsstelle vorzubeugen und zum anderen, um kräftig beim Bürokratieabbau mitzuwirken.
Mit gutem Beispiel geht beispielsweise die Zulassungsstelle Düsseldorf voran. Eine Online-Abfrage ermöglicht das Suchen nach freien Wunschkennzeichen. Nutzer sehen sofort, ob das Kennzeichen noch zu haben ist bekommen andernfalls sogar Alternativen aufgezeigt. Ist die Reservierung erfolgt, muss der Kfz-Halter nur noch zur Zulassungsstelle gehen, um sein Wunschkennzeichen zu bezahlen und abstempeln zu lassen.
Auch ein Wunschkennzeichen Dortmund ist möglich. Im selben Verfahren wie in Düsseldorf kann das Fahrzeug innerhalb von 3 Monaten nach Reservierung angemeldet werden. Die Zulassungsstelle Dortmund zeigt sich sogar noch kulanter und lässt die Möglichkeit, den Reservierungszeitraum auf insgesamt 6 Monate zu verlängern.
Leider zeigt sich die Zulassungsstelle Erfurt, die Landeshauptstadt Thüringens, weniger innovativ. Bisher ist ein Online-Reservierungsverfahren noch nicht durchgeführt, allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass es in naher Zukunft folgen wird.
Während es immer noch viele Unterschiede bei der Reservierung von Wunschkennzeichen in den Zulassungsstellen in Deutschland gibt, so hat man sich zumindest auf einen Preis für die Reservierung geeinigt, der bundesweit gleich hoch ist. Wer Interesse an einem Wunschkennzeichen hat, zahlt 10,20 Euro für das Kennzeichen selbst und nochmal 2,60 Euro für dessen vorherige Reservierung. Nicht eingerechnet sind hier übrigens die Nummernschilder. Diese müssen extra besorgt und bezahlt werden. Häufig findet sich aber ganz in der Nähe der jeweiligen Zulassungsstelle ein Schildermacher vor Ort. Alternativ lassen sich die Schilder aber auch online in einem Schildershop ordern.
Trotz aller Euphorie sollten jeder Fahrzeughalter an die notwendigen Papiere denken. Ohne Doppelkarte des Kfz-Versicherers, Personalausweis, Fahrzeugbrief, Fahrzeugschein und TÜV und AU Nachweise geht gar nichts.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 16.11.2007 |
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