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Werbegeschenke: Ausdruck der Wertschätzung
von Harald Mahlich; veröffentlicht am 13.11.2007
Alle wollen doch nur das Eine: Einen guten Eindruck machen. Um heraus zu finden, was genau nun einen guten oder schlechten Eindruck veranlasst, muss man die Zielgruppe etwas genauer unter die Lupe nehmen – denn das ist von Zielgruppe zu Zielgruppe ganz verschieden. An derer Grundbedürfnis gilt es zu appellieren. Ein Hobbysurfer, der sich durchs Leben jobbt, hat sicherlich ein anderes Grundbedürfnis als ein Familienvater, der Haus, Hund, Hof und Kind zu unterhalten hat.
Menschen spiegeln grundsätzlich ihre Bedürfnisse gegen Angebote, und je mehr diese Angebote die Erfüllung ihrer Bedürfniss versprechen, desto stärker wird die Emotion. Je stärker die Emotion, desto bleibender der Eindruck.
Und das ist das ganze Geheimis? Nicht ganz: Eindrücke können im Unterbewusstsein schon entstehen, bevor wir uns bewusst mit unserem Bedürfnis beschäftigen und Angebote suchen. Denn unsere Sinne – Hören, Sehen, Riechen, Fühlen – sind ständig aktiv und gleichen im Unterbewusstsein fortlaufend unser Bedürfnisprofil mit bestimmten Angebotsprofilen ab.
In der Werbung sind besonders Werbegeschenke dafür geeignet, bleibende Eindrücke zu hinterlassen. Sie drücken eine persönlichere Wertschätzung aus als andere Werbemittel und werden Studien zufolge wesentlich positiver aufgenommen. Durch die dreidimensionale Form der Werbegeschenke können die Sinne angesprochen werden: Ein Werbegeschenk kann man anfassen und sehen. Manchmal sindWerbegeschenke auch hörbar oder duften. Werbegeschenke können zugleich das Grundbedürfnis wecken wie dessen Erfüllung versprechen – und das macht sie schon im Unterbewusstsein wirksam.
Die beliebtesten Werbegeschenke sind nach wie vor Kulgelschreiber oder Feuerzeuge; besonders modern sind Lanyards (Schlüsselbänder) oder USB-Sticks – alles Werbegeschenke, die einen Nutzen haben und sich nicht verbrauchen wie beispielsweise ein Präsentkorb. Und jeder Blickkontakt mit dem Werbegeschenk vertieft den Eindruck. Umfragen haben sogar ergeben, dass ein Kunde sich an Werbung auf einem Werbegeschenk viermal so oft erinnert wie an andere wahrgenommene Werbung – und einen Kugelschreiber wirft ja niemand weg, wenn er gut schreibt. „Schlimmstenfalls“ landet er auf einem anderen Schreibtisch, und entfaltet dort auch noch seine Werbewirkung.
Bei der Wirkung der Werbegeschenke auf eine bestimmte Zielgruppe kommt es aber vor allem auf die persönliche Identifikation der Zielgruppe an. Identifiziert sich eine Zielgruppe mit sportlichen Themen, so werden es auch eher sportlicheWerbegeschenke sein, die ihre Emotionen ansprechen und ihren Puls höher schlagen lassen. Und wenn dann zusätzlich auch noch das Unternehmensimage mit dem Werbegeschenk transportiert wird, bleibt der Eindruck nicht nur bei der direkten Zielgruppe, sondern kann sich langfristig in der Öffentlichkeit insgesamt entfalten - und vielleicht sogar eine neue Marke entstehen lassen.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 13.11.2007 |
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