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Was tun bei Haarverlust?
von A.Gerhard; veröffentlicht am 16.07.2008
Bei Haarrückgang sind viele Leute von einer Perücke abhängig. Dass hierbei aber übermäßige Qualitätskontraste herrschen können, darüber sollte man möglichst vorher informiert sein. Wer somit für ein Haarteil oder eine komplette Perücke ein bestimmtes Kontingent auf den Tisch legen will, sollte sich vorerst über den Produzenten Informationen einholen. Denn die Perücke soll nicht nur gut sitzen, sondern auch ganzheitlich nicht künstlich wirken. Und das kann nicht jedweder Friseur unbegrenzt gewähren. Ein wesentliches Charakteristikum ist hier freilich, dass der Zuschnitt optimal passen muss und kein Perücken Fundament festzumachen ist. Auch beim Greifen in das Haar darf nicht zu entdecken sein, dass hier keine echten Haare gegenwärtig sind. Die Perücken sollten für den Träger nur wenig wahrgenommen werden, d.h. auch die Tragegemütlichkeit muss vorhanden sein. Gleichzeitig ist es vollkommen irrelevant, wie kalt es im Sommer ist oder welche sportliche Aktivität parallel ausgeübt wird. Die Perücke muss dementsprechend atmungsaktiv sein, um dem Benutzer das Vergnügen an der Perücke zu bewahren. Es ist also besser, etwas mehr finanzielle Mittel aufzubringen und hierfür exzellente Haarteile zu erwerben. Eine Nebeneinanderstellung unter diesem Gesichtspunkt ist unter Umständen lohnenswert.
Haarausfall kann infolge vieler Ursachen passieren: eine der zahlreichsten Arten ist die so genannte Alopecia areata; hier fallen die Strähnen schubweise und fleckförmig aus. Die Erkrankungsbedingungen sind unter Heilkundigen noch unentdeckt, es kann sich hier allerdings um eine Änderung des körpereigenen Abwehrsystems handeln. Die Haaranfänge sind dabei von Infizierungszellen umgrenzt, die die Haarverringerung einleiten. In einigen Fällen verschwindet der Haarabgang später von allein und die Flecken werden wieder verdeckt. Um diesen Zeitabschnitt zu überbrücken, sind Perücken sehr nützlich.
Hauptsächlich Echthaar-Perücken sind auf die passende Pflege angewiesen, die zu langjährigen Erhalt des Toupets beisteuern soll. Um die Perücke mit einem gesonderten Haarpflegemittel pflegen zu können, müssen vorerst alle Ablagerungen vom Haarspray aus dem Haarteil ausgebürstet werden. Zur Anwendung des Haarwaschmittels eignet sich erst einmal kühles Wasser, denn zu warmes H2O kann die Haarstruktur beeinträchtigen und das Verfilzen der Haarverknüpfungen veranlassen. Nachfolgend sollte die Perücke über einen Styroporkolben gerollt werden, um die Strähnen vorsichtig austrocknen zu können. Der runde Aufbau des Styroporkopfes ermöglicht, dass die perfekte Gestalt der Perücke beibehalten wird. Bürsten sollte man die Strähnen am besten erst nach dem abgeschlossenen Trocknen, damit keine Schädigungen des Haargerüstes folgen können.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 16.07.2008 |
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