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Wandern in der Region Unterelbe

von Struppi Wetendorf; veröffentlicht am 02.11.2007
Der genervte Hamburger zieht sich auch gerne in sein Umland zurück. Die wunderschöne Landschaft rund um die Hansestadt eignet sich ganz hervorragend zum Wandern oder Radfahren.
Besonders beliebt ist die Region Unterelbe bei den Hamburgern. Als Unterelbe bezeichnet man das Gebiet von Hamburg bis zur Nordsee. Teil dieser Naturlandschaft ist zum Beispiel Dithmarschen oder der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Zu Fuß oder mit dem Rad am Elbeufer entlang flanieren, kann die erhoffte Abwechslung vom Alltag bringen. Gerade jetzt im Herbst, wenn der bunte Blätterwald durch Wind davongetragen wird und Kinder auf den Wiesen ihre Drachen steigen lassen, ist ein Ausflug in die Natur zu empfehlen.
Unterwegs können sie in der Unterelbe-Region einiges erleben. Nutzen sie die Gelegenheit und fahren sie mit der Marschenbahndraisine. Die Strecke von Marsche bis St. Michaelisdonn dauert rund eine Stunde. Die Draisine wird dabei von Windkraft angetrieben, kann aber auch für sportlich ambitionierte mit Muskelkraft bewegt werden. Die Fahrt eignet sich für zwei bis vier Personen und kostet 13 Euro.
Die bekanntesten Radwanderwege der Unterelbe sind Elberadweg, Ochsenweg, Nordseeküstenradweg und Nord-Ostsee-Kanal. An ausgewählten Stellen kann man eine ausgiebige Rast einlegen und die Köstlichkeiten der Region frönen. In Gruppen macht die Erkundung der Natur natürlich besonders viel Spaß.
Zum Wandern in und um Hamburg eignet sich auch der Alsterweg. Beginnend an der Quelle der Alster führt er in ein wunderschönes Landschaftsgebiet. Dort gibt es vor allem Moore. Ein weiteres Etappenziel des Alsterwanderweges ist die Wulksfelder Schleuse. Von dort aus gelangt man zur Mellingburger Schleuse. Sie liegt unterhalb der ehemaligen Fluchtburg Mellingburg und existiert schon seit Jahrhunderten. In der Chronik des Dorfes Poppenbüttel wird sogar der Schleusenmeister aus dem 16. Jahrhundert aufgeführt. Die Schleuse war für den geregelten Holztransport auf der Alster notwendig. Für die Strecke wurde bei guter Wasserlage knapp eine Woche benötigt. War diese aber schlecht, konnte eine solche Reise auch vier Wochen dauern.
Auch für Besucher eignen sich diese Ausflüge, weil sie ein willkommenes Kontrastprogramm zu den Hamburger Sehenswürdigkeiten sein können.


Informationen zum Autor
NameStruppi Wetendorf
Emailstruppiw[at]googlemail.com
Homepagewww.travelblogging.de
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veröffentlicht am02.11.2007
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Bildquelle: pixelquelle.de - Interessantes