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Bauen & Wohnen


 

Wärmedämmung

von Struppi Wetendorf; veröffentlicht am 25.10.2007
Mit Hilfe gezielte Wärmedämmung kann jede Menge Energie gespart und die Gesundheit geschützt werden. Die meisten Arbeiten lassen kostengünstig und ohne großes Fachwissen selbst erledigen, denn sehr viel Wärme geht bei undichten Fenstern und Türen verloren.
Die Überprüfung, ob die eigenen Fenster undicht sind, kann mit einer brennenden Kerze und einem leichten Stück Papier vorgenommen werden. Beides sollte man entlang der Fensterkante bewegen und zu große Luftzirkulation erkennt man durch das Flackern der Flamme oder der Papierbewegung. Abhilfe schaffen Profildichtungen oder Schaumstoffdichtbänder. Schaumstoffdichtbänder eignen sich für kleinere Spalten und bedürfen alle zwei bis drei Jahre einer Erneuerung – sind aber sehr kostengünstig im Baumarkt zu erhalten. Profildichtungen sind zwar teurer, aber eigenen sich auch für größere Ritzen und halten länger. Die Arbeiten an den Fenstern sollten unbedingt vor Beginn der Heizperiode abgeschlossen sein, um eine optimale Wirksamkeit zu garantieren.
Ähnlich verhält es bei den Türen im Haushalt. Unter den Türen kann es durch Luftzug zu erheblichen Wärmeverlusten kommen. Zwei effektive Methoden können auch hier zum Energiesparen verhelfen. Bei glatten Böden ist der Einsatz einer Bürstendichtung die einfachste Lösung. Sie wird mittels Schrauben oder Klebefolie direkt unter der Tür angebracht werden und verhindert so effektiv den Luftdurchlass. Eine Alternative ist die Magnetdichtung. Durch eine auf Druckfedern gelagerte Metalldichtung und einem Magnetstreifen kommt es beim Schließen der Tür zur magnetischen Abdichtung.
Sehr viel Heizwärme geht auch die eine dünne Außenwand direkt hinter dem Heizkörper verloren. Bei geringem Abstand zwischen Wand und Heizkörper empfiehlt sich der Einsatz von schmalen Aluminiumplatten, die man in jedem Baumarkt käuflich erwerben kann. Diese reflektieren effektiv die Wärme. Ist der Abstand etwas größer, können Hartschaumplatten zu einer besseren Wärmedämmung beitragen.
Als Fazit lässt sich sagen, dass durch geringfügige Arbeiten am Haus oder im Haushalt schon jede Menge zur Wärmedämmung und somit zum Energiesparen beigetragen werden kann. So lassen sich Jahr für Jahr größere Beträge sparen und die eigene Gesundheit wird ebenfalls geschont, denn mit einer guten Wärmedämmung verhindert man die Ausbreitung von Schimmelpilzen.


Informationen zum Autor
NameStruppi Wetendorf
Emailstruppiw[at]googlemail.com
Homepagewww.travelblogging.de
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veröffentlicht am25.10.2007
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