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Visitenkarten
von Fabian Bergmann; veröffentlicht am 12.06.2007
Visitenkarten werden hauptsächlich im beruflichen Leben ausgetauscht – vor allem auf Messen, bei Konferenzen und Symposien sieht man die kleinen Kartons sehr häufig. Aber auch im Privatleben haben die Visitenkarten Einzug gehalten: Immer häufiger lassen Personen – zum Teil auch neben einer geschäftlichen – private Visitenkarten erstellen, die sie ihren Freunden mitgeben. Bei der Vielzahl an Kontaktdaten, die sich mit den zahlreichen Kommunikationsmitteln etabliert haben, ist es ja auch nicht immer leicht, alle diese Daten im Gedächtnis zu behalten. Da gilt es, sich neben der Adresse auch Festnetztelefonnummer, Handynummer, Faxnummer und Email-Adresse zu merken. Dann kommen vielleicht noch Messenger-Namen dazu oder irgendwelche weiteren Daten für einen elektronischen Kontakt.
Im geschäftlichen Leben sind sicherlich nicht alle diese Informationen für eine Visitenkarte wichtig. Hier stehen vor allem die Firma, der Name des Mitarbeiters und seine Position im Vordergrund. Natürlich benötigt man dann auch Kontaktdaten wie Adresse, Telefon, Faxnummer und Email-Adresse. Auch die Adresse der Firmen-Website – sofern sie interessante und aktuelle Informationen enthält – kann auf der Karte stehen. Die Angabe einer Handynummer ist dann sinnvoll, wenn es für den Geschäftskontakt wichtig ist, den Partner rund um die Uhr erreichen zu können. Oder bei Personen, die wegen ihres Berufes viel unterwegs sind, empfiehlt es sich auch, die Nummer eines Mobilfunktelefons auf die Visitenkarten drucken zu lassen. Bei Angestellten, die die meiste Zeit ihres Arbeitstages im Büro verbringen, reicht die dortige Telfonnummer vollkommen aus. Private Telefon- oder Handynummern sollten nur in Ausnahmefällen auf der Visitenkarte stehen. Sie haben dort eigentlich nichts verloren und könnten dazu führen, dass man selbst in der wohlverdienten Freizeit nicht mehr vor geschäftlichen Anrufen und Anfragen sicher ist.
Bei der Angabe der Emailadresse sollte man auch immer darauf achten, dass die Adresse seriös ist und zu dem Unternehmen passt. Eine Adresse wie bengel_38m@xyz.com macht sich auf einer Visitenkarte nicht gut. Für Geschäftskontakte sind Adressen wie Vorname.Name@firma.de oder Anfangsbuchstabe.Nachname@firma.de immer noch die besten Lösungen. Wenn Sie die Emailadressen Ihrer Mitarbeiter nicht auf diese Weise publik machen wollen, reicht auch die Angabe einer allgemeinen Adresse wie kontakt@firma.de oder info@firma.de. Dabei sollte dann aber auch immer gewährleistet sein, dass die Emails auch schnell bearbeitet und an den entsprechenden Mitarbeiter weitergeleitet werden. Sonst sollte man auf diese Angabe besser verzichten.
Bei den Daten, die auf einer Visitenkarte stehen sollten, kann man also keine pauschale Empfehlung geben. Die genaue Gestaltung beleibt immer dem Unternehmen überlassen und richtet sich nach den Anforderungen, die der geschäftliche Alltag an eine solche Visitenkarte stellt.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 12.06.2007 |
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