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Verkaufsplattformen von Unternehmen
von Ralph Schuenemann; veröffentlicht am 17.10.2008
Hierzulande gibt es immer mehr Personen, die ihren Betrieb abstoßen wollen oder dazu gezwungen werden. Leider ist es selten so einfach, einen guten Mann zu entdecken und um die problematische Suche leichter zu machen, gibt es im Netz eine grandiose Anzahl an Börsen für Unternehmen. Auf diesen kann jeder Existenzgründer, der über einen Firmenkauf nachdenkt, Informationen zu Unternehmen entdecken, die in der näheren Umgebung zum Verkauf stehen. Gewiss ist so eine Firmenboerse selten gebührenfrei, immens viele Betreiber solcher Seiten fordern eine Gebühr, wenn eine Unternehmensübernahme funktioniert. Jemand, der eine lange funktionierenden Betrieb erwerben möchte, kann sich auf den Unternehmensboersen hervorragend über die angebotenen Unternehmen im näheren Umfeld umtun, jedoch nicht bei allen sieht man die offerierten Firmen ohne eine Anmeldung im Vorfeld. Eine ausgezeichnete und grundsätzlich unentgeldliche Chance, sich nach einem Betrieb zu erkundigen, ist die Unternehmensboerse des Bundeministeriums für Technologie. Diese findet der Interessent unter der URL nexxt-change.org. Diese Pattform ist auffallend unkompliziert und die offerierten Firmen sind auffallend reichhaltig vorhanden. Die angebotene Suchoption ist auffallend angenehm und das Gefundene lassen sich nach vielen Kriterien sortieren. Darüber hinaus sind das Inserieren und das Anschauen der Angebote jederzeit gebührenfrei. Händler können ihren Betrieb über einen der mehr als siebenhundert regionalen Partnern anpreisen. Hierbei ist es jedoch in Einzelfällen möglich, dass für Spezialfeatures ein Unkostenbeitrag erhoben werden. Diese sollten jedoch vorher angegeben werden. Selbstverständlich gibt es bei dieser Seite nicht ganz so viel Hilfe wie bei den gewerblichen Plattformen. Die Beitragszahlungen für eine Firmenangebotsdarstellung bei einer Plattform mit einer Beitragszahlung variieren. Viele Plattformen gewähren freilich eine gebührenfreie Recherche in den verschiedenen Betriebsanzeigen, jedoch kostet eine Profildarstellung eines Unternehmens für ein Angebot zwischen 100€ und 200 Euro. Als Service vervollständigen die Plattformbetreiber eine Profildarstellung eines Unternehmens und bieten eine fast grenzenlose Hilfe. Ergänzend bieten die Plattformbetreiber meist zugleich einen Komplettservice, inklusive einer Bewertung des Unternehmens und Beratung bei den Verhandlungen des Firmenverkaufs. Für diese Hilfe sind jedoch zweifellos wieder höhere Gebühren zu zahlen. Grundsätzlich ist es nicht wichtig, für welche Börsenseite der Interessent sich letztendlich entscheidet, der Verkäufer sollte darauf achten, dass der Übernehmende zugleich gut zum Unternehmen passt. Auch menschlich sollte es wenigstens zu einem gewissen Teil passend sein, denn hierdurch lassen sich unzählige Spannungen lange im Vorfeld umgehen und der vollständige Prozess des Firmenverkaufs kann merklich reibungsloser verlaufen.
Ralph Schuenemann
Ralph.Schuenemann@googlemail.com
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 17.10.2008 |
| gelesen | 385 mal |
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