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Arbeit & Bildung


 

Unterstützung für das Vorwärtskommen im Beruf

von Martin Zelewitz; veröffentlicht am 26.11.2007
Im Bereich der Personalentwicklung haben sich als Methoden der Einzelberatung Coaching und Mentoring einen festen Platz ergattert. Viele Führungskräfte bzw. leitende Angestellte sehen sich in ihrem beruflichem Alltag Situationen ausgesetzt, die sie im „normalen“ Zusammenspiel mit Vorgesetzten und Mitarbeitern nicht mehr alleine regeln können. „Meine gesamte Abteilung leided unter dem schlechten Betriebsklima“ oder „Ich fühle mich überfordert, mein Privatleben leidet unter dem Job“ können Beispiele der in diesem Zusammenhang relevanten Themen sein. Genau an der Stelle haben viele Unternehmen den Bedarf erkannt und setzen professionelle Beratung ein.

Durch Übertragen seiner eigenen gemachten Erfahrungen auf die Situation des Mentees charakterisiert sich die Position des Mentors im Beratungsprozess. Er gibt Tipps und Ratschläge und kann so dem Mentee Anstöße zu neuen Einschätzungen, Erkenntnissen und Handlungsabsichten geben. Wesentlich dabei ist, dass dieser seinem Mentor ein hohes Maß an Respekt und Dank entgegen bringt. Für das Funktionieren dieses Prozesses weiters von hoher Bedeutung sind Offenheit und Vertrauen. Sind die genannten Merkmale gegeben, hat Mentoring ein ungeheures Potential, zumeist höher als sich dies die beiden beteiligten Personen zu Beginn vorgestellt hätten. Anders als bei den meisten Beratungsansätzen gibt es für Mentoring keinen wirklichen Markt. Das Finden von entsprechenden Zweierpaaren funktioniert manchmal halb institutionalisiert, z.B. innerhalb eines großen Unternehmens, über Vereine, Clubs, etc. oder ist überhaupt dem weiten Feld der business contacts vorbehalten.

Etwas anders schaut es beim Coaching aus. Ein Coach vermittelt dem Klienten effektive Konzepte und Techniken zur Erreichung individueller Ziele. Der Schwerpunkt beim Coaching liegt meist im Bereich Beruf/Karriere. Aber auch hier wird der Klientel das Ursache/Wirkungsprinzip verdeutlicht, und individuell auf Schwachpunkte und Stärken des Klienten eingegangen. Ziel des Coaching ist Motivation, Konfliktfähigkeit, Initiative und Selbstreflektion des Klienten. Viele Unternehmen lassen aus diesem Grund führende Mitarbeiter \"coachen\". Coaching wird nicht von den Krankenkassen übernommen. Man sollte sich jedoch erkundigen, ob die Teilnahme an einem Coaching unter Umständen von der Bundesagentur für Arbeit in Deutschland bzw. dem Arbeitsamt in Österreich gefördert wird.


Informationen zum Autor
NameMartin Zelewitz
Emailmartin[at]zelewitz.com
Homepagewww.zelewitz.com
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veröffentlicht am26.11.2007
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