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Telekommunikation


 

UMTS Internet: fürs Handy allein zu schade

von Petr Nemec; veröffentlicht am 23.05.2007
Dank bezahlbarer UMTS Flatrate Angebote der Anbieter kann sich der Einsatz von UMTS Internet in den eigenen vier Wänden durchaus lohnen, vor allem wenn ein DSL Anschluss mangels Ausbau überhaupt nicht verfügbar ist und keine Aussicht auf Besserung besteht, weil sich die Netzbetreiber weigern, in eine nicht dicht genug besiedelte Gegend zu investieren.

Mittlerweile ist die Geschwindigkeit, die mit einem UMTS Internet Zugang erreicht werden kann so hoch, dass nicht nur Marketingstrategen von einem DSL-Ersatz sprechen, wenn sie die Vorzüge der Datenübertragung mittels Mobilfunkturbo HSDPA beschreiben.

Nach wie vor gibt es aber viele Dinge für Interessenten zu beachten. Bevor man sich für einen Anbieter samt Vertragsbindung entscheidet, sollte man sich die Angebotsdetails genau anschauen: neben den nicht sonderlich seriösen Lockangeboten mit unverhältnismäßig teuren UMTS Tarif ‚Optionen’, die nicht optional sondern zwangsläufig gebucht werden müssen setzen die besseren Netzbetreiber und Reseller vor allem auf subventionierte Datenkarten, die den Abschluss eines längerfristigen Vertrages schmackhaft machen sollen.

Diese Rechnung geht immer dann auf, wenn die angebotene Leistung für den verlangten Preis stimmt. Aktuell entwickelt sich eine sehr vorteilhafte Situation für alle diejenigen, die derzeit noch keinen Vertrag abgeschlossen haben, sich aber für einen UMTS-Internet-Zugang interessieren: da neben kleineren Anbietern auch die beiden großen Mobilfunk-Netzbetreiber Vodafone und T-Mobile endlich das Potential der Datenübertragung über UMTS erkannt haben, werden die Datentarife endlich massenmarktauglich: momentan hat T-Mobile nicht nur moderne Datenkarten herausgebracht sondern ist auch dabei, die Tarifstruktur im Datenbereich neu zu ordnen und für Endkunden deutlich attraktiver zu gestalten.
Vodafone hingegen hat sich als Marktführer mit den vielleicht solidesten Angeboten etabliert und muss nur aufpassen dass ihm die Newcomer nicht den Platz streitig machen.

Den Großen der Branche wird immer wieder mangelnde Flexibilität vorgeworfen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum sich in jüngster Zeit neue, kleinere Mitbewerber finden, die mit hervorragenden Tarifangeboten (z.B. einer UMTS Flatrate für 40 €) auf sich aufmerksam machen. Den Kunden freut die Konkurrenz jedenfalls, denn dank des härter werdenden Wettbewerbs sind die Preise in diesem Bereich der Telekommunikation stärker gefallen als irgendwo sonst.


Informationen zum Autor
NamePetr Nemec
Emailpn[at]typopark.de
Homepagewww.bundesligafernsehen.de
Anzahl Artikel1
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veröffentlicht am23.05.2007
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