Funktionen:
Artikel veröffentlichen
Startseite
Nutzungsbedingungen
Impressum / Datenschutz
Alle Autoren

Arbeit & Bildung
Astrologie & Esoterik
Auto & Verkehr
Bauen & Wohnen
Computer
Ernährung
Familie & Kinder
Finanzen
Freizeit & Unterhaltung
Garten
Geschenke
Gesundheit
Immobilien
Industrie & Logistik
Internet
Kredite
Kunst, Kultur, Musik
Mode & Schmuck
Partnerschaft
Sport & Hobby
Technik
Telekommunikation
Tiere & Natur
Urlaub Deutschland
Urlaub Europa
Urlaub Welt

Artikelverzeichnis

 > 

Urlaub Europa


 

Umbrien in Italien

von Alexander Suer; veröffentlicht am 12.07.2007
Umbrien (ital.: Umbria) ist eine zentralitalienische Region mit ca. 900.000 Einwohnern. Umgeben wird sie von den italienischen Regionen Toskana im Westen und Norden, Marken im Osten und Norden und Latium im Süden. Als einzige Region Italiens hat sie weder eine Küste, noch eine Grenze zu einem Nachbarland. Aufgeteilt ist Umbrien in die beiden Provinzen Terni und Perugia. In Perugia befindet sich auch die gleichnamige Hauptstadt der Region mit 158.000 Einwohnern. Die Region erstreckt sich auf einer Fläche von 8.456 km².

Umbrien besteht hauptsächlich aus einer hügeligen Landschaft, die im Osten vom Gebirgszug der Apenninen geprägt wird. Wie in ganz Italien herrscht hier mediterranes Klima, mit langen heißen Sommern und milden Wintern.

Seinen Namen hat die Region von dem Volk der Umbrer, das hier ursprünglich (ca. 1200 v. Chr.) siedelte. Nach einer zwischenzeitlichen Invasion der Etrusker, die nach einiger Zeit aber niedergeschlagen werden konnte, fiel Umbrien ca. 300 v. Chr. unter römischer Herrschaft. Während des römischen Bürgerkrieges wurde Perugia fast vollkommen zerstört, doch in den folgenden Jahrhunderten, unter der Herrschaft des römischen Imperiums, blieb die Region als Kernland von größeren Eroberungsfeldzügen verschont. Erst nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches, als Byzantiner und Ostgoten um die Region kämpften, eroberten die Langobarden die Region und regierten sie von 570 bis zum 13. Jahrhundert. Als Karl der Große weite Teile des heutigen Italiens eroberte, fielen wesentliche Teile der Region dem Papst zu, der bis zum 18. Jahrhundert über das Gebiet herrschte. Ende des 18. Jahrhunderts fiel die Region für wenige Jahrzehnte dem Heiligen Römischen Reich und daraufhin für wenige Jahre Napoleon zu. 1860 schließlich wurde die Region Umbrien in das italienische Köngreich eingegliedert und hat seine 1927 festgesetzten Grenzen bis heute behalten.

Die wichtigsten Städte der Region sind, neben der Hauptstadt Perugia: Terni (Hauptstadt der gleichnamigen Provinz mit 109.000 Einwohnern), Foligno (54.000), Assisi (26.000), Orvieto (21.000), Spoleto (19.000), Gubbio (33.000), Todi (17.000) und Citta di Castello (38.000).

Wirtschaftlich ist die Region vor allem durch die Landwirtschaft (Wein-, Oliven-, Tabak- und Getreideanbau) und die Stahlindustrie in Terni geprägt, aber auch der Tourismus spielt in Umbiren eine übergeordnete Rolle.

Gesprochen wird Italienisch, auch wenn es noch Reste der umbrischen Sprache gibt, die vor allem in Verbindung mit der traditionellen Kultur wiederzubeleben versucht wird.


Informationen zum Autor
NameAlexander Suer
Emailalexander.suer[at]sup4u.de
Anzahl Artikel1
Informationen zum Artikel
veröffentlicht am12.07.2007
gelesen785 mal
Bewertung0.00 von 5.00 mit 0 Stimmen
Ihre Bewertung
 


Bildquelle: pixelquelle.de - Interessantes