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Türen einbauen
von Jörg Birkel; veröffentlicht am 17.05.2008
Eine Tür aus edlem Holz ist schön anzuschauen, aber das Aussehen einer Tür ist nicht Selbstzweck. Denn Türen sind die am meisten benutzten Teile eines Hauses. Demzufolge sollte man Wert auf Qualität legen. Sobald die Wunschtüre gefunden ist, muss diese nur noch eingebaut werden. Türen Langen Köln gibt Tipps, worauf man beim fachmännischen Einbau achten muss.
Die Auswahl ist groß: Ob rustikal, modern, furniert oder aus Vollholz, Metall oder Aluminium – letztendlich ist das eine Frage des Geschmacks. Aber eines haben Innentüren gemeinsam; sie sind genormt. Deswegen sollte man zunächst einmal die Maueröffnung exakt vermessen, um die passende Türblattbreite zu bestimmen. Auch der Anschlag einer Tür sollte bereits beim Kauf berücksichtigt werden. Ist die nächstgelegene Raumecke links, sollte auch die Tür links angeschlagen sein.
Ist das Objekt der Begierde größer als die Öffnung in der Wand, kann natürlich ein Stück Mauerwerk entfernt werden. Aber Vorsicht, um die Statik nicht zu gefährden, sollte man einen Architekt zu Rate ziehen. Kleinere Differenzen bis zu 1 cm in der Mauerstärke lassen sich mit der Zarge ausgleichen. Ist das richtige Modell gefunden, baut man als erstes die Zarge zusammen und setzt diese in die Öffnung. Mit einer Wasserwaage wird diese dann lot- und waagrecht ausgerichtet. Mit kleinen Holzkeilen wird die Zarge dann fixiert, damit diese sich beim ausschäumen nicht verzieht. Mit etwas Pappe kann man die Türe vor Beschädigung durch die Keile schützen.
Ist die Zarge fest verkeilt, sollte das Türblatt probeweise eingehängt werden. Öffnet und schließt das Türblatt problemlos, kann der Hohlraum zwischen Wand und Zarge mit Montageschaum ausgeschäumt werden. Sobald der Montageschaum ausgehärtet ist, kann das überschüssige Schäummaterial mit einem Messer entfernt werden. Auch die Holzkeile werden jetzt entfernt. Nun sollte das Türblatt erneut eingehängt werden, um die Gangbarkeit der Türe zu überprüfen. An den Bändern (Scharnieren) können noch kleinere Korrekturen vorgenommen werden. Als letztes werden die Blenden angebracht und damit auch eventuelle Unebenheiten des Mauerwerkes ausgeglichen.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 17.05.2008 |
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