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Ein Treppenlift machts möglich
von Konrad C. Mücke; veröffentlicht am 19.06.2007
Wenn von der Eingangshalle des eigenen Heims eine herrlich geschwungene Spindeltreppe in die obere Etage führt, ist der erste Eindruck schon einmal perfekt.
Ein halbes Leben lang freut man sich an dem kühn gewunden Aufstieg. Dass das Empor- oder Herabsteigen einmal zum Problem werden könnte, kann man sich lange nicht vorstellen. Doch was ist, wenn durch einen Unfall oder eine chronische Krankheit, plötzlich eine Behinderung eintritt, die das Treppensteigen unmöglich macht? In vielen Fällen verlässt die behinderte Person nun kaum noch das Haus. Sie hat ihr Revier im Bereich des Schlafzimmers, das meist im oberen Teil des Gebäudes liegt. Familienmitglieder erledigen die wichtigsten Einkäufe. Wegen der Strapazen, die das Auf- und Absteigen bereitet, lebt die Person in zunehmender Isolation.
Mit einem Treppenlift lässt sich das Problem lösen. Treppenlifter machen es möglich, dass man, ohne Beschwerden zu spüren, wieder wesentlich besser am Leben teilhaben kann. Kleinigkeiten selber aus der Küche holen zu können, kann ein erhebendes Gefühl sein, wenn man sich diesen Weg so lange versagen musste.
Treppenlifte haben in der Regel eine Fahrbahn, die aus zwei Rohren besteht. Diese Vorrichtung kann sowohl an einem Treppengeländer als auch an der Wand montiert sein. Der fachmännische Anbau der Treppenlifte ist auch bei Wendeltreppen möglich.
Die Steuerung der Treppenlifter ist bedienerfreundlich und stellt auch bei leichten Einschränkungen der Handbeweglichkeit kein Problem dar. In der Regel werden Treppenlifte mit einer sogenannten Todmannsteuerung bewegt. Das heißt, man hält einen Knopf gedrückt, solange sich der Lift bewegen soll. Nimmt man den Finger vom Knopf kommt der Treppenlift zum Stillstand. Man kann also, genauso als würde man selber gehen, spontan anhalten und mit einer Person, die man auf der Treppe trifft, sprechen. Eine zweite Steuerung, mit der sich der Treppenlift holen oder senden lässt, befindet sich am Ende des Geländers. Treppenlifter benötigen eine Plattform, also einen Parkplatz für den Treppenlift am Anfang des Aufgangs. Die Plattform wird zusammen mit dem Lift vom Fachmann eingebaut.
Der neue Treppenlift macht es nun wieder möglich, sich jederzeit am eigenen Garten zu freuen.
Autor:
Konrad C. Mücke
konrad(Punkt)muecke(at)googlemail(Punkt)com
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 19.06.2007 |
| gelesen | 1203 mal |
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