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Die Trauung als schönster Tag im Leben
von Lisa Maier; veröffentlicht am 14.05.2008
Mit der Trauung bei der Hochzeit wird das Paar vermählt. Aber auch dort gibt es Unterschiede zwischen einer standesamtlichen, kirchlichen und der freien Trauung. Letzteres hat allerdings keine rechtliche Relevanz und ist daher eine inoffizielle Trauung. Das Wort Trauung kommt von der Treue und Vertrauen. Dabei wird das Vertrauen der Partner ineinander gemeint. Die Trauung war im Mittelalter noch nicht Pflicht. So kam es häufig zu heimlichen Verlöbnissen und Winkelehen. Sie waren damals rechtsgültig aber durch ihre Heimlichkeit rechtlich fast unmöglich zu handhaben. Später wurde die Hochzeit und die Trauung erst von der protestantischen Kirche, später dann auch von der katholischen Kirche als Zeitpunkt gesehen, ab dem Sexualität zwischen den Partnern legitim wurde. Heute allerdings heiraten viele nur noch standesamtlich. Dies hat entweder den Grund, dass das Paar unterschiedliche Konfessionen haben oder sich eine kirchliche Trauung nicht leisten können. Bei einer Trauung beim Standesamt wird die Hochzeit hauptsächlich rechtlich vollzogen und beinhaltet keine kirchliche Segnung. Diese kann aber an einem späteren Zeitpunkt auch noch zusätzlich stattfinden. Ausschließlich in Ländern, welche staatliche Kirchen besitzen, ist eine Trauung möglich, welche auch zivilrechtliche Relevanz besitzt. Solche Länder sind unter anderem Griechenland, Norwegen und Dänemark. Anders als bei heterosexuellen Paaren wird bei gleichgeschlechtlichen Partnern nur ein Segnungsgottesdienst abgehalten, jedoch nicht die Trauung selber. Doch auch wenn sich homosexuelle Ehen immer mehr durchsetzen, sind solche Kirchen, die diese Segnung durchführen noch sehr selten. Zu guter Letzt gibt es noch die freie Trauung, welche ausschließlich das Zeremonielle beinhaltet, aber weder noch kirchlich noch rechtlich Relevanz hat. Dies kann beispielsweise die Zeremonie bei einer nachträglichen Hochzeitsfeier mit Freunden und Verwandten sein. So geht es hierbei nur um die Feierlichkeit oder den symbolischen Akt der Vermählung. Hierbei gibt es auch Dinge wie den Polterabend oder auch das verschenkten der Hochzeitsgeschenke . Solche freie Trauungen sind meistens dann der Fall, wenn das Paar alleine heiraten möchte, ohne weitere Gäste und dies zu einem späteren Zeitpunkt nachholen möchte.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 14.05.2008 |
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