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Die Technik der Stickerei
von Sandra Vassner; veröffentlicht am 07.06.2008
Sticken ist die Kunst, durch einnähen von Fäden auf die jeweiligen Stoffe ein Muster zu kreieren. Es existiert eine Vielzahl von Techniken, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Die Stickerei wurde in vielen Ländern praktiziert. Während die Chinesen und Inder damals lediglich geometrische Muster und Figuren nähten, wandten die Assyrer die Technik der Stickerei
sogar an, um Tiere und Menschen auf Stoffen darstellen zu können. Die Römer und Griechen konnten diese Arbeitsweise übernehmen und somit im europäischen Raum etablieren, wo sie schließlich vor allem für geistliche Gewänder der Kirche ihre Anwendung fand.
Von den zahlreichen und völlig unterschiedlichen Techniken der Textilbestickung ist die bekannteste wohl der sogennante „Kreuzstich“. Hierbei arbeitet man kleine Striche schräg in den Stoff ein. Durch überkreuzen zweier Striche entsteht ein sichtbares Kreuz. Wenn man mehrere Kreuze aneinander ordnet entsteht dadurch letztendlich das gewünschte Muster. Weitere erwähnenswerte Techniken sind der Kelimstich, Gobelin, die Nadelmalerei, Richelieu, die Ajour Stickerei, Hardanger, Sashiko (japanische Stickereitechnik) und die Quillarbeit (indianische Vorgehensweise).
Die Materialien, um Stoffe besticken zu können stellen sich wie folgt zusammen. Zunächst benötigt man ein spezielles Garn, welches zum Sticken verwendet wird. Die am meisten Verwendeten sind Sticktwist und Perlgarn.
Letzterer eignet sich durch seine glatte Oberfläche vorzüglich für glänzende Muster. Das wohl wichtigste Werkzeug ist die Nadel. Eine Sticknadel hat besteht grundsätzlich aus einem speziell geformten Metallstift und einem Haken oder Öhr, um den Faden einfändeln zu können. Für jedes Anwendungsgebiet existiert ein eigener Nadeltyp, der sich in Form und Größe von den jeweils anderen unterschiedet. Neben verschiedenen Stoffen benötigt man natürlich noch einen Stickrahmen der verhindern soll, dass sich die Muster verzerren und verschieben. Man spannt den Stoff in den Stickrahmen ein und hat somit eine gleichmäßig gespannte Arbeitsfläche.
Im 14. Jahrhundert hatte die Stickerei ihre Blütezeit und ist seitdem stetig am Rückzug. Die Kunstbranche spendet dieser Technik jedoch weiterhin Anerkennung.
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Informationen zum Autor
| Name | Sandra Vassner |
| Email | sandra.vassner[at]googlemail.com |
| Anzahl Artikel | 1 |
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 07.06.2008 |
| gelesen | 1008 mal |
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