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Tapeten wie aus den 70er Jahren
von Marion Heimann; veröffentlicht am 21.06.2007
Bei Wandbelägen heißt es derzeit greller, bunter, schriller, die stark an das Design der 70er-Jahre erinnern. Aber auch Picker für die Wand sind im Trend. Die gibt es auch zum Aufkleben.
Die Wandbekleidungen feiern ihr großes Comeback, ob in Möbelkatalogen oder TV-Heimwerkerserien. Und mit ihr auch schrille Designs, farbenfrohe Muster und außergewöhnliche Materialien. Es dominierten früher weiße Wände oft mit Raufasertapeten die Wohnzimmer, so wird es jetzt viel farbenfroher. Viele Materialien werden eingesetzt, diese gehen von Vinyl bis zu Papier.
Besonders kräftige und satte Farben wie Orange, Rosa oder Orange sind beliebt.
Die Papiertapete war schon im 18. Jahrhundert in Frankreich und England in Mode. Damals waren vor allem griechische oder asiatische Motive modern. Der Adel verzierte damals seine Wände mit Ornamenten wie Granatapfel oder Ananas. Hiesiger Adel imitierte den französischen Hof danach wurde nach nicht langer Zeit die Papiertapete in Deutschland eingeführt. Soviel zur Historie der Tapete. Mittlerweile sind Tapeten ein stilistisches Mittel
die Wände nach seinem Geschmack einzukleiden. Neue Tapetenkollektionen von verschiedenen Herstellern werden oft auf Vlies mit üppigen Ornamenten oder auch Streifen
sogar auch auf textile Strukturen geprägt. Es bieten sich vielfältige Variationsmöglichleiten,
von abgestimmten Streifentapeten mit Uni-Tapeten oder auch andere Variationen an.
Tapetenhaben einen Vorteil: Die Akustik im Raum ist nicht nur besser sondern das Zimmer wirkt einfach wohnlicher, wenn man es tapeziert. Die längere Haltbarkeit der Tapeten gegenüber Wandfarben, sollte man auch nicht Vergessen.
Im Kommen sind auch wieder Fototapeten, wie man es auch in Heimwerkersendungen sehen kann. Hier werden Fototapeten von Innenarchitekten immer öfter mit grünen Blumenwiesen und karibische Sandstrände an die Wände geklebt.
Die Tapetebekommt man auch als Picker, sie gibt es als großflächigen Wandfiguren, kleinen Bildobjekte und abstrakten Grafiken. Diese Picker werden einfach aufgeklebt und können je nach Lust und Laune ohne Rückstände zu hinterlassen wieder abgezogen werden. Der Gestaltung und Experimentierfreude im Wohnzimmer sind so keine Grenzen mehr gesetzt.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 21.06.2007 |
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