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T Shirts selbst bedrucken
von Julian Dziki; veröffentlicht am 08.12.2007
Vor wenigen Jahren noch war das ein großer Aufwand. Man musste zunächst einen Copy Shop in der Nähe aufsuchen, sein Motiv mitnehmen und dann mit dem Händler über den teilweise unverschämten Preis feilschen. Die Qualität der T-Shirts war meist nicht gerade berauschend, es sei denn man brachte sein eigenes T-Shirt mit.
Seit kurzem ist es möglich, sein T-Shirt online bedrucken zu lassen. Die Möglichkeiten sind nicht nur die selben wie bei einem herkömmlichen Copy-Shop. Man kann dort sein eigenes Motiv direkt als JPEG Datei hochladen und es dann online dort positionieren, wo man gerne möchte. Will man einen eigenen Text auf das T-Shirt drucken lassen, so kann man diesen ebenfalls online eingeben und auf die Brust, den Rücken oder sogar die Schulter drucken lassen.
Während normale Shops bisher nur Digitaltransfer (Bügelbild) ermöglicht haben, wird seit Neuestem auch Flock- oder Flexdruck angeboten. Hierbei kann man zwar keine hochkomplexen Motive drucken, aber die Motive oder die Schrift ist extra ausgeschnitten, sieht damit hochwertiger aus und verblasst nicht. Für diese Druckarten gibt es meist vorgefertigte Motive welche die strengen Anforderungen an den Druck erfüllen.
Der Erfolg, den die T-Shirt Shops im Internet damit hatten war so enorm, dass bald auch andere Produkte zum Bedrucken angeboten wurden. So kann man mittlerweile auch Pullis, Jacken oder Mützen bedrucken; sogar Kissen sind möglich. Der Trend bei T-Shirts geht eindeutig hin zu Unikaten – davon profitieren diese Shops am meisten. Ein individualisiertes T-Shirt ist das ideale Weihnachtsgeschenk. Die Tatsache, dass man dafür nicht einmal das Haus verlassen muss weil die T-Shirts nach dem Bedrucken direkt nach Hause geliefert werden und die mittlerweile extrem kurzen Lieferzeiten verstärken diese Entwicklung noch.
Auch Variationen bekannter T-Shirts wie etwa dem I love T Shirt sind mittlerweile möglich. Anstatt vorgefertigte Sprüche zu nehmen, kann man hier selbst bestimmen, was unter dem „I love“ steht. So ist es möglich statt „I Love Mama“ nun auch „I love Butzenhausen“ zu schreiben – oder jeden anderen Text.
Wie sich dieser Trend fortsetzen wird kann man im Moment nur erahnen. Da der Umsatz von Kleidung im Internet in den letzten Jahren aber erheblich angestiegen ist, kann man ein Ende des Trends noch nicht erkennen.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 08.12.2007 |
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