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Das eigene Studium finanzieren
von Dirk Staudinger; veröffentlicht am 08.02.2008
Nach dem Abitur muss ein Jeder über seine berufliche Zukunft nachdenken. Ist die Entscheidung zugunsten eines Studiums ausgefallen, ist das nächste große Problem die Finanzierung. Meist ist der Studienbeginn mit einem Umzug in eine andere Stadt verbunden und es müssen geeignete finanzielle Stützen gesucht werden. Als Beispiel seien hier BAföG, Stipendien, Bildungskredite bzw. Studenten Darlehen genannt.
Zunächst sollte geprüft werden, ob man als BAföG-Empfänger in Frage kommt, indem man einen Antrag an das entsprechende Amt stellt. Das Einkommen der Eltern, der Familienstand sowie die Anzahl und das Alter möglicher Geschwister und eigener Kinder sind dabei entscheidende Kriterien. Parallel dazu ist es möglich, sich um ein Stipendium zu bewerben. Hierbei gibt es ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Stipendienbewerber sollten neben guten Noten auch ein sympathisches Erscheinungsbild aufweisen, da die Förderer ihren „Schützling“ selbstverständlich zunächst persönlich kennen lernen möchten.
Neben diesen beiden oben genannten Varianten ist es außerdem möglich, sich über Kredite Gedanken zu machen. Hierbei gibt es den Bildungskredit bzw. Studentenkredit. In den letzten Jahren haben die Banken aufgerüstet und bieten inzwischen auch Kredite für Studenten an. Die Höhe, Konditionen und Auszahlungsdauer sind sowohl vom jeweiligen Studierenden als auch der jeweiligen Bank abhängig. Wichtig ist es hierbei, sich in seiner neuen Heimatstadt genauestens zu informieren, da auch lokale Banken Angebote haben, die nur den Studenten bestimmter Fächer oder Hochschulen zur Verfügung stehen.
Wer sich jedoch in jungen Jahren noch nicht verschulden möchte und neben dem Studium noch etwas Zeit übrig hat, kann sich um einen Nebenjob bemühen. Aber auch hierbei sei Vorsicht geboten, da beispielsweise für BAföG-Empfänger wie auch für Rentenempfänger Einkommensgrenzen gesetzt sind. Deren Überschreitung würde zu einer Kürzung des Geldes führen. Ebenso sollte der Tätigkeitsumfang beschränkt bleiben, denn ein Student darf gesetzlich nur 20 Stunden pro Woche arbeiten um weiterhin als Student zu gelten.
Resümierend kann also festgehalten werden, dass der Einstieg ins Studentenleben heißt, sich in alle Richtungen zu informieren um möglichst viele Informationen über die Finanzierungsalternativen zu erhalten und diese effektiv zu nutzen.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 08.02.2008 |
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