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Auto & Verkehr


 

Der Sommerreifenkauf sollte kontrolliert erfolgen

von Andre Maykopet; veröffentlicht am 16.07.2007
Die Tage werden länger, Eis und Schnee gehören der Vergangenheit an, der Frühling kommt und es ist an der Zeit die Winterreifen gegen Sommerreifen zu tauschen.

Sommerreifen sollten, genau wie auch alle anderen Reifen, nicht länger als 6 Jahre im Einsatz sein, danach verhärtet sich die Gummimischung, der Grip des Reifens lässt deutlich nach und der Bremsweg wird um einiges verzögert.

Die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe von 1,6 mm darf auf keinen Fall unterschritten werden, besser ist es aber Sommerreifen mit einer Profiltiefe von 3-4 mm zu fahren.

Ist das Reifenprofil nicht mehr tief genug, kann bei regennasser Strasse das Wasser nicht mehr vom Profil aufgenommen werden, das Auto schwimmt quasi auf der Fahrbahn und es entsteht gefährliches Aquaplaning.

Sommerreifen werden aus einer anderen Gummimischung als Winterreifen gefertigt. Sie enthalten einen geringeren Kautschukanteil, sind dadurch natürlich auch härter und sollten aus diesem Grund auch nur bei Temperaturen über 7 Grad Celsius gefahren werden. Unter dieser Temperatur verhärten sich Sommerreifen noch mehr und haben keine richtige Bodenhaftung mehr auf der Fahrbahn.

Wichtig ist natürlich auch, den passenden Sommerreifen für das Auto zu kaufen. Der Fahrzeugschein gibt darüber Aufschluss, welche Größe die Richtige ist.

Eine in den Fahrzugpapieren vermerkte Nummer zeigt anhand eines Buchstabens auch an, wie schnell das Auto gefahren werden darf.

Beim Kauf ist deshalb auch die am Rand der Reifen eingestanzte Nummer (Zahlen-Nummernkombination) zu beachten. Der dort aufgeführte Buchstabe muss mit dem, im Fahrzeugschein angegebenen, übereinstimmen.

Steht beispielsweise im Fahrzeugschein der Buchstabe S, sollte das Auto nur eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h erreichen. Für jede Geschwindigkeitsstufe gibt es vorgegebene Buchstaben und der Autofahrer darf zwar Reifen, die für eine höherer Geschwindigkeit zugelassen sind benutzen, aber nicht welche, die z.B. nur mit einem P (für 150 km/h zugelassen) bedruckt sind.

Bei einer Neuanschaffung spielt auch noch die so genannte DOT-Nummer eine wichtige Rolle, die dem Autofahrer Aufschluss über das Herstellungsdatum eines jeden Reifens gibt.

Zusammengefasst bedeutet das, ein guter Sommerreifen sollte über ein ausreichendes Profil verfügen, exakt zum Kfz passen, nur bei Außentemperaturen über 7 Grad Celsius gefahren werden und nicht älter als 6 Jahre sein, denn nur so ist eine gute Bodenhaftung und somit ein Optimum an Sicherheit gewährleistet.


Informationen zum Autor
NameAndre Maykopet
Emailwebmaster[at]autowebsite.de
Anzahl Artikel1
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veröffentlicht am16.07.2007
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