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Finanzen


 

Solarenergie - Unterstützung durch den Staat

von Oliver Bubic; veröffentlicht am 04.04.2007
Durch das enorme Potenzial der Sonnenenergie steht der Solartechnik eine goldene Zukunft bevor. Diese positive Entwicklung ist besonders auf die attraktiven Förderinitiativen in Deutschland und Österreich zurückzuführen. Welche Förderprogramme gibt es in Österreich und Deutschland?

In Österreich gibt es in den einzelnen Gemeinden viele individuelle Förderprogramme für Solaranlagen. Aber auch bundesweit steht Österreich mit der Attraktivität seiner Förderinitiative den führenden Ländern in Nichts nach. So können in Österreich die Aufwendungen für den nachträglichen Einbau von Solaranlagen von der Steuer abgesetzt werden. Der Höchstbetrag für diese Aufwendungen beträgt 2.920 € jährlich. Weitere Maßnahmen, um den Anteil an Sonnenenergie zu erhöhen sind Zuschüsse für Solaranlagen zur Wasseraufbereitung und Heizungsunterstützung.

Bei der Wasseraufbereitung kann ein Einfamilien- oder Reihenhaus mit maximal 1.500 € unterstützt werden. Bedingung für diesen finanziellen Zuschuss ist eine Kollektorfläche von mindestens 6 m² und 300 Liter Speicherkapazität. Solaranlagen zur Heizungsunterstützung werden durch das Land Österreich bei einem Speicher ab 1000 Litern und einer Kollektorfläche ab 15 m² mit maximal 3000 € (Tirol) unterstützt. Es lohnt sich, über weitere Förderungen von einzelnen Gemeinden zu informieren. Die Angebote sind oft sehr lohnenswert.

In Deutschland wird Solarenergie mit verschiedenen Maßnahmen gefördert. Den umfangreichsten Förderkatalog hat dabei die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, im Angebot. Für Unternehmen sind besonders die Programme „Solarstrom Erzeugen“, „KfW-Umweltprogramm“ und das „ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm“ sehr interessant. Für Privatpersonen hat sich in der Vergangenheit die Initiative „Ökologisches Bauen“ positiv bewährt. Hier werden Neubauten mit äußerst attraktiven Finanzierungsmodellen unterstützt.

Weitere Förderungen in Deutschland sind das „Förderprogramm für Wärme durch erneuerbare Energien für die Schule“ (maximal 3000 € pro Einrichtung), das Programm „Solarthermie 2000 Plus“ und das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Letzteres hat die Grundlagen für den wachsenden Solarmarkt in Deutschland gelegt.


Informationen zum Autor
NameOliver Bubic
Emailoliver.bubic[at]gmx.net
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veröffentlicht am04.04.2007
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