Sizilien mit dem Rad erleben
von Gerd-E. Günther; veröffentlicht am 15.04.2008
Die Insel mit dem Rad zu erkunden – dieser Gedanke ist reizvoll oder verrückt. Wie man die Sache sieht, liegt ganz an der Fitness, die ein jeder mitbringt. Wer natürlich das ganze Jahr über nur selten in die Pedale tritt und lieber ein bequemeres Fortbewegungsmittel, wie z. B. das Auto, bevorzugt, der wäre wirklich verrückt, einen Sizilienurlaub mit dem Rad zu planen. Er sollte für den Urlaub lieber eine Mittelmeerkreuzfahrt ins Auge fassen.
Für die Fahrradfreunde unter den Urlaubers, die auch gern zu Hause lange Radtouren unternehmen, ist diese Idee reizvoll.
Auf jeden Fall plant man diesen Fahrrad-Urlaub ganz genau schon von zu Hause aus. Informationsquellen und Vorschläge für einen entspannten und doch erlebnisreichen Aktivurlaub gibt es genug, ein Sizilien Reiseführer hilft sicher viel. Schon beim gemeinsamen Planen der Etappen kommt die Vorfreude voll in Gang. Gedanklich ist man schon dort. Man macht sich vorab schon mit dem Wetter, das in den Sommermonaten fast immer sonnig ist, vertraut, plant die Strecken, die man zurücklegen möchte, informiert sich über die Sehenswürdigkeiten, die man in die Tour einbinden möchte und schaut nach Übernachtungsmöglichkeiten. Wenn man an den Küstenregionen entlang radelt, weiß man auch vorher schon genau Bescheid über die Strände und deren Qualität.
Wie sich einem das Land als Radfahrer gibt, unterscheidet sich bestimmt um einiges als das normal übliche Urlaubserlebnis. Man ist eins mit der Natur, kann die traumhaft schönen Landschaften viel bewusster erleben und spüren. Alles ist so unbeschwert und locker leicht. Man begegnet vielen Menschen, die alle sehr freundlich sind und spürt das südländische Flair.
Selbstverständlich hat man sich vorher schon ein paar Vokabeln italienisch angeeignet und mit Händen und Füßen im fremden Urlaubsland zu reden, gehört dazu und ist auch total lustig. Es ist auch ratsam, einen kleinen Sprachführer in Buchform bei sich zu haben. Man weiß ja nie, wie es kommt. Eine Landkarte, wo man sich die einzelnen Etappen markiert, hat man sowieso dabei wegen der Orientierung.
Das ist Aktivurlaub auf italienisch.
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