SEO blackhat
von Martin Hamann; veröffentlicht am 22.08.2007
Der Terminus SEObedeutet “Search Engine optimization” und wird nicht als “zeo” ausgesprochen, sondern als “S” “E” “O”. Die Suchmaschinenoptimierung ist ein Mittel, um das Ziel zu bestimmten Suchbegriffen an erster Stelle in den Ergebnislisten der Suchmaschinen zu landen, zu erreichen. Das Problem an der Sache ist, dass der Suchmaschinenalgorithmus der Suchmaschinen ein gut behütetes Geheimnis darstellt, weil die Suchmaschinen 1. in Konkurrenz zueinander stehen und 2. immer die wirklich relevantesten Websites angezeigt werden sollen. Würden also die genauen Mechanismen einer Suchmaschine bekannt, würde dies die Ergebnisse verschlechtern und dies wäre tragisch, weil die Qualität einer Suchmaschine von ihren Ergebnissen .abhängt . Allerdings gibt es empirische Daten, Erfahrungsberichte und Expertenmeinungen, wie man das Ranking verbessert. So wird es empfohlen, die Struktur einer Website auf Suchmaschinen hin zu optimieren und eine vernünftige Sitemap anzulegen. Es gibt sogar Versuche, 2 Sites zu erstellen, eine für die User und eine extrem optimierte Site für die Suchmaschinen. Diese Methode, cloaking genannt, wird von heutigen Suchmaschinen erkannt und hat meistens eine Entfernung aus dem Index zur Folge. Dies ist übrigens das Ende einer Website, weil sie so nicht mehr gefunden werden kann und der nötige Googletraffik die Site ausbluten lässt. Daneben gibt es auch die sogenannten blackhat seo Methoden wie das Google Bowling. Hier wird versucht das eigene Ranking zu verbessern, indem man seine Mitkonkurrenten bei Google in Missgunst fallen lässt. So wurde versucht relativ starke Sites dem Spam zu bezichtigen, indem man diese immer wieder auf Linklisten, Gästebüchern, Blogs, usw. eintrug. Doch besser fährt man, wenn man versucht seine Site so optimal auszugestalten, dass sie Besucher und Suchmaschinen gleichermaßen bedient. Hat eine Website z.B. viele Bilder mag sie für den Besucher recht hübsch wirken, aber Suchmaschinen Spider haben große Probleme die Site einem zu zuordnen, weil sie Bilder nicht lesen können. Ein Bild mag für den Menschen Tausend Worte sagen, aber der Suchmaschine sagt ein Bild nichts. Weiter wird angenommen, dass Suchmaschinen Sites im Ranking bevorzugen, welche stets aktualisiert sind und frischen Content mindestens einmal die Woche liefern. Weiter wird das Ranking wohl auch von aus- und eingehenden Links bestimmt, wobei hier themenrelevante Sites höher bewertet werden. Daher kann es nicht verkehrt sein, auf Artikel von z.B: Wikipedia zu linken, um die eigene Themenrelevanz zu untermauern.
Martin Hamann
Buchautor Landespolizeischule-der Enthüllungsbericht
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