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Sport & Hobby


 

Segelsport – In Luv und Lee

von Florian Koerner; veröffentlicht am 30.05.2007
Es gibt zwei verschiedene Arten des Sportsegelns: Fahrtensegeln und Regattasegeln.
Das Fahrtensegeln wird meistens nicht als Wettkampf veranstaltet. Es handelt es sich hierbei um Segeltörns, die der Erholung dienen und ein oder mehrere Tage dauern können, aber auch in einer Weltumseglung bestehen können. Es geht um das Erleben der Natur und darum, ihren Kräften zu widerstehen und diese für sich zu nutzen. Fahrtensegler organisieren ihre Törns meistens selber und sind nur selten Mitglieder in Vereinen. Auf Fahrtensegeln kann daher in der Regel nicht gewettet werden.

Regattasegeln hingegen ist ein Wettkampfsport, auf den Wetten abgeschlossen werden können. In der Regel sind dies Sieg - Wetten. Beim Regattasegeln wird eine vorher festgelegte Strecke von zwei oder mehreren Booten befahren. Fahren nur zwei Boote gegeneinander wird dies als Match Race bezeichnet, fahren mehrere Boote gegeneinander wird dies als Fleet Race bezeichnet. Bei Jollenregatten kann ein Wettkampf mehrere Stunden dauern, bei Hochseeregatten wie z.B. dem Volvo Ocean Race, einer Wettfahrt rund um den Erdball, die alle vier Jahre ausgetragen wird, mehrere Monate. Regatten können in mehreren Wettfahrten ausgetragen werden, deren Einzelergebnisse dann nach einem vorgeschriebenen System zusammengezählt werden.



In früheren Zeiten wurden Regatten immer auf einem Dreieckskurs gefahren, der durch drei Bojen ausgelegt wird. Die erste Boje, die Lee – Boje, bildet zusammen mit dem Startschiff die Startlinie. Die zweite Boje wird als Luv – Boje bezeichnet und liegt immer in Windrichtung von der Startlinie. Die dritte Boje, die Raum – Boje, bildet die dritte Dreiecksspitze. Der Abstand zwischen den Bojen ist abhängig von der Bootsklasse und dem Segelrevier. Bei den meisten Regatten müssen die Bojen mehrfach umrundet werden. Die Ziellinie wird dann von der Luv – Boje und dem Startschiff, welches während des Rennens zur Luv – Boje fährt, gebildet. Heutzutage wird dieser Kurs in der Regel nur noch von Bootsklassen gefahren, die keinen Spinnaker haben. Ein Spinnaker ist ein besonders großes, bauchiges Vorsegel, das dazu dient, die Segelfläche zu vergrößern.
Der Dreieckskurs wird zunehmend durch die Trapezbahn ersetzt. Wie der Name schon sagt, wird dieser Kurs mit vier Bojen in der Form eines Trapezes abgesteckt. Nach dem Start wird zunächst Kurs auf eine in Luv gelegene Boje genommen. Dann wird quer zum Wind die zweite Boge angesteuert, von dort wird zur dritten Boje gesegelt. Danach geht es gegen den Wind zurück zur zweiten Boje, von da aus zurück zur dritten Boje. Von dort aus wird die vierte Boje angesegelt. Von der vierten Boje aus erfolgt dann der Zieleinlauf.


Informationen zum Autor
NameFlorian Koerner
Emailfkoerner3[at]hotmail.com
Homepagewww.meister-wetten.com
Anzahl Artikel1
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veröffentlicht am30.05.2007
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