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Mode & Schmuck


 

Schmuck herstellen

von Sandra Müller; veröffentlicht am 22.12.2007
Schmuck ist die Leidenschaft fast jeder Frau. Doch auch die Herren der Schöpfung schwören immer mehr auf die kleinen, kostbaren Accessoires. So sind die Zeiten, zu denen Schmuck allein Frauensache war, längst vorbei.
Besonders beliebt im Bereich Schmuck wird in letzter Zeit der Silberschmuck, was wohl nicht zuletzt auch daran liegt, dass er deutlich preiswerter ist, als Schmuck aus Gold oder gar Platin. Aber auch die zeitlose Eleganz, die kühle Distanziertheit, die Anpassungsfähigkeit von Silberschmuck verhilft ihm wohl zu der stetig steigenden Nachfrage.
Die Designer der einzelnen Hersteller lassen sich immer wieder neue Formen und Variationen einfallen, auch wenn dies oft schwieriger ist, als man vermuten kann. Denn die meisten Formen, wie Kreise, Rechtecke, Dreiecke usw. sind bereits seit Jahren als Grundmotiv erhältlich. Auch ist es gar nicht so einfach, Schmuck in jede nur erdenkliche Form zu bringen, weshalb man eines Tages begann, den Guss zu bevorzugen. Hierbei werden einzelne Formen erst einmal angefertigt, in diese wird dann z. B. das Silber gegossen. Anders könnten so komplizierte Varianten wie Teddys, Rosen u. ä. kaum gefertigt werden.
Doch man besinnt sich auch zunehmend auf traditionelle Stücke, wie sie z. B. bei den Indianern beliebt waren. Auch Schmuck aus dem Mittelalter gewinnt wieder an Bedeutung auf dem allgemeinen Schmuckmarkt. Egal wofür man sich auch entscheidet, Silberschmuck bietet weiterhin den Vorteil, dass er kaum Allergien auslöst. Möchte man trotzdem eine goldene Farbe, ohne dafür jedoch den Preis von Goldschmuck ausgeben zu müssen, kann man sich für vergoldete Teile entscheiden. Auch mit Rhodium beschichtete Silberschmuck-Stücke sind zunehmend im Kommen. Die galvanisch aufgetragene Rhodiumschicht bildet einen zusätzlichen Anlaufschutz für Silberschmuck. Denn dies ist dessen großer Nachteil – an der Luft läuft Silberschmuck häufig an, so dass eine unschöne, dunkle Farbe entsteht und von dem ursprünglichen Glanz nichts mehr zu sehen ist. Zwar lässt sich der Schmuck auch schnell wieder reinigen (spezielle Mittel findet man im Handel in großer Auswahl), doch scheuen viele Menschen diese Prozedur und entscheiden sich lieber von vornherein für rhodinierten Silberschmuck.


Informationen zum Autor
NameSandra Müller
Emailsandy.mueller1[at]gmx.net
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veröffentlicht am22.12.2007
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Bildquelle: pixelquelle.de - Interessantes