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Salbei in Gesundheit und Küche
von Sabrina Kirsten; veröffentlicht am 21.08.2007
Der echte Salbei ist ein immergrüner Halbstrauch, der trotz seinem Ursprung in den wärmeren Mittelmeerländer winterhart ist. Er wird zu den Lippenblütlern gezählt und wird bis zu 50 cm hoch. Verwandte Arten wie z. B. die Fruchtsalbeiarten Ananassalbei, Limonensalbei und Marzipansalbei können diese Größe auch überschreiten. Die Blätter des echten Salbeis sind grau-grün, eiförmig, die seiner Verwandten hingegen häufig farbenprächtiger, teilweise sogar gleich mehrfarbig. Neben dem echten Salbei gehören der Feuersalbei und der Purpursalbei zu den Gewürzsalbeiarten.
Allen Salbeiarten gemeinsam ist jedoch ihre vielfältige Nutzungsmöglichkeit in der Küche. Während Gewürzsalbei vorrangig für deftige Speisen wie Braten und Fleischgerichte genutzt wird, bieten die Fruchtsalbei-Aromen zusätzlichen Genuss in Quarkspeisen, Obstsalaten und Käsegerichten. Die Blüten aller Salbeiarten eignen sich aufgrund ihrer schönen Form und des Geschmacks des weiteren als Blütengarnierung oder auch selbst als Speise.
Die Nutzung des echten Salbei ist bis in die Antike belegt. Selbst Dioskurides und Hippokrates erwähnten die heilkräftige Wirkung der Salbeiblätter, auf die bereits der Name schließen läßt. Der Name Salbei ist vom lateinischen "salvare" für "heilen" abgeleitet, welcher auch mit dem deutschen Begriff "Salbe" verwandt ist.
Ebenfalls überliefert ist die Nutzung des Salbeis bei den Kelten, die in diesem Kraut eine heiligen Pflanze sahen, welche für magische Räucherungen genutzt wurde. Im Mittelalter sah man den Salbei als eines der wichtigsten Heilkräuter an.
Die Volksheilkunde beschreibt den Salbei als entzündungshemmend, weshalb er gerne bei Entzündungen im Hals- und Rachenraum angewendet wird. Dies erfolgt zumeist in der Form von Mundspülungen, Salbei Bonbons oder auch als Salbei Tee. Des weiteren gilt er als schweißbildungshemmend und verdauungsfördernd.
Doch wie viele Kräuter, hat auch der Salbei Nebenwirkungen: So sollte man während der Stillzeit und in der Schwangerschaft Salbei nur in Maßen nutzen und das ätherische Öl vollständig meiden, um den Schwangerschaftsverlauf nicht sehr zu beeinflussen.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 21.08.2007 |
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