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Bauen & Wohnen


 

Richtiges Tapezieren

von Bernhard Heß; veröffentlicht am 25.11.2008
Um die eigene Wohnung zu renovieren und den Wänden neue Tapeten zu verpassen muss man nicht zwingend den Beruf des Malers oder Lackierers gelernt haben. Tapezieren kann in eigener Regie mit ein wenig Wissen und Geschick durchgeführt werden. Wer zum ersten Mal selbst tapezieren will, sollte sich vorher mit gängigen Tipps, Tricks und Anleitungen auseinandersetzen.

Als erstes sollte die entsprechende Tapete gewählt werden, dabei spielt nicht nur das Design eine Rolle, sondern auch die Frage, auf welchem Untergrund die Tapete aufgebracht werden soll. In Feuchträumen wird zum Beispiel eine andere Tapete benötigt als im Wohn- oder Schlafzimmer, denn für Feuchträume sind abwaschbare Tapeten prädestiniert. Auf der Tapetenverpackung angebrachte Informationen geben Auskunft über die Eigenschaften der jeweiligen Tapeten.

Dem Laien wird sich als erstes die Frage stellen, wie viel Tapete benötigt wird. Mit der Länge der zu beklebenden Fläche und der Raumhöhe kann die benötigte Rollenanzahl ausgerechnet werden, wenn man weiß, dass die Standard-Tapetenrolle 53 Zentimeter breit und 10 Meter lang ist. Mit ungefähren 15 Prozent Verschnitt muss gerechnet werden.
Man benötigt die folgenden Werkzeuge: Zollstock, Maßband, Taschenrechner und Notizblock, auch Tapezierschere, Plastik-Eimer und eine Kleiderbürste sollten nicht fehlen. Das wichtigste Utensil ist aber der Tapeziertisch, welcher in einem Baumarkt gegen geringe Gebühr ausgeliehen werden kann. Weitere nützliche Hilfsmittel sind Bleistifte, Wasserwaage, Tapezierbürste und ein Nahtroller. In manchen Baumärkten ist es möglich, komplette Kisten mit allem benötigten Zubehör zu erhalten.

Nachdem alle benötigten Materialien vorhanden sind, geht es daran, den Untergrund vorzubereiten, denn alle Wände müssen sauber, glatt und trocken sein. Alte Tapetenreste sind zu entfernen, da sie sonst unschöne Muster unter die neue Tapete bringen. Und diese Tapetenreste können ebenfalls dafür sorgen, dass die Tapete beim Andrücken mit der Tapezierbürste in Stücke reisst.

Wenn die Tapete auf die Wand aufgebracht ist, sollte man die Räume auf keinen Fall lüften, da sonst die frisch angebrachten Bahnen wieder von der Wand fallen. Erst nach dem Trockenen der Tapete, circa nach 1 - 3 Tagen, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit kann damit begonnen werden, Rauhfasertapen zu überstreichen.


Informationen zum Autor
NameBernhard Heß
Emailhaarbittel[at]gmx.de
Homepagewww.westfalia.de
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veröffentlicht am25.11.2008
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Bildquelle: pixelquelle.de - Interessantes