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Rennrad - das Trendsportgerät
von Oliver Hübner; veröffentlicht am 22.12.2007
Rennräder sind Sportgeräte auf zwei Rädern. Daraus ergibt sich, dass ihr Nutzwert schwindet, je weiter sich ihr tatsächlicher Einsatz von dem ursprünglich vorgesehenen Bereich entfernt.
Das Rennrad ist eine auf die reine Funktion der schnellen Fortbewegung reduzierte Fahrmaschine. Es besteht aus Rahmen, zwei Rädern, Sattel, Lenker, Bremsanlage und den Antriebskomponenten.
Der Sattel ist bei einem Rennrad traditionell schmal und recht hart. Bequemlichkeit ist zweitranging, bei der Formgebung soll die Gefahr des Wundscheuerns verringert werden, außerdem wird vorausgesetzt, dass der Fahrer des Rennrades entsprechende Hosen mit Polstereinsätzen trägt.
Der Lenker erlaubt - oder erzwingt - bei einem Rennrad die typische, stark nach vorn geneigte Sitzposition, durch die der Windwiderstand minimiert werden soll.
Die Laufräder haben bei einem Rennrad einen Durchmesser von 28 Zoll und sind mit extrem schmalen, hart aufgepumpten und fast profillosen Reifen versehen. Damit sind die besten Voraussetzungen für hohe Geschwindigkeit und möglichst geringen Rollwiderstand gegeben. Im Gegenzug geben die Reifen eines Rennrades jede Fahrbahnunebenheit an den Fahrer weiter. Außerdem bedingt die Rahmengeometrie eines Rennrades Lenkeigenschaften, die gewöhnungsbedürftig sind. Dasselbe gilt für Bremsvorgänge mit den schmalen Reifen, die besonders bei nassem Untergrund und hohem Tempo eine feinfühlige Dosierung verlangen.
Rennräder werden mit Kettenschaltungen versehen, wobei die Zahl der Gänge geringer ist als bei Mountainbikes. Meist sind 18 (theoretische)Abstufungen aus zwei Kettenblättern vorne und neun Ritzeln am Hinterrad das Maximum, 12 Gänge die Norm.
Das hängt auch damit zusammen, dass bei einem Rennrad das Gewicht beziehungsweise die Leichtigkeit ein entscheidendes Qualitätsmerkmal darstellt. Zuweilen geht das Streben nach Gewichtsersparnis auf Kosten der Stabilität. Für den Freizeit- oder Fitness-Sportler gilt die Regel, lieber selbst einige Kilo abzunehmen, statt viel Geld in ein leichteres Rennrad zu investieren.
Um ein Rennrad richtig zu nutzen, müssen alle Komponenten auf den Fahrer und seine Körpermaße abgestimmt sein. Das gilt vor allem für den Rahmen, aber auch für die Länge der Tretkurbel, die Position des Sattels und des Lenkers.
Wer ein Rennrad kauft, muss auch an die Kleidung denken - Stichwort Polsterung -, an Schuhe, die mit Klickpedalen eine feste Verbindung herstellen und so das Treten optimieren, einen Fahrradcomputer und nicht zuletzt an eine Trinkflasche samt Halterung.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 22.12.2007 |
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