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Reitsport - ein Traumsport
von Mathias Roggmann; veröffentlicht am 14.06.2007
Das Pferd wurde vom Menschen schon vor einigen tausend Jahren domestiziert und als Transporttier für Lasten und Menschen genutzt. Wegen seiner Schnelligkeit gegenüber anderen Tierarten dieser Größe eignete es sich besonders gut als Reittier, es konnte aber ebenso als Lasttier schwere Wagen ziehen und in der landwirtschaftlichen Arbeit eingesetzt werden.
Heutzutage sind Pferde nicht mehr nötig, um schnell von einem Ort an den anderen zu kommen, und doch gibt es Millionen reitsportbegeisterte Menschen auf der ganzen Welt. Dieses mag eine ganze Reihe von Gründen haben:
Pferde sind mehr als reine Sportgeräte. Sie sind lebendig, haben eine eigene Persönlichkeit und sind im Reitsport mehr Partner als Gegenstand, an dem geturnt wird. Man fühlt eine besondere Verbundenheit mit dem Tier und sorgt sich um sein Wohlergehen. Man spürt seine Stimmungen, ob es ängstlich oder neugierig ist. Und doch bleibt das Pferd immer ein Faktor, der nicht hundertprozentig berechenbar ist. Wird es das nächste Hindernis auch nehmen, ohne zu scheuen? Ist es fit genug, das nächste Rennen zu meistern? Um in diesem Sport erfolgreich zu sein, müssen beide trainieren, nämlich Pferd und Reiter, und vor allem ein gut eingespieltes Team sein.
Ein weiterer Aspekt ist, dass der Reitsport oft im Freien ausgeübt wird. Die frische Luft und die Natur, die besonders bei Ausritten in der Gruppe genossen werden kann, geben dieser Tätigkeit einen ganz speziellen Reiz. Ausritte können durch den Wald, über Felder oder am Strand unternommen werden. Auch die Geschwindigkeit verleiht ein Gefühl von Freiheit, wenn man den Wind in den Haaren fühlt.
Die verschiedenen Varianten des Reitsports mögen auch sehr verschiedene menschliche Charaktere ansprechen. Die Dressur ist etwas für diejenigen, die sehr genau und präzise sind, Military ist eher etwas für temperamentvolle Personen und Ausritte sprechen insbesondere die Naturverbundenen an. Wer auf Geschwindigkeit steht, wird Trab- oder Galopprennen mögen und Springreiten erfordert gute Nerven und geschicktes Taktieren.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 14.06.2007 |
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