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Auto & Verkehr


 

Reifen: billig gleich gut?

von Kerstin Becker; veröffentlicht am 01.11.2007
Erst vor kurzen führte eine der großen deutschen Autozeitschriften – und zwar AutoBild – einen Test durch, um billige Winterreifen auf deren Qualität zu prüfen. Das Ergebnis war mehr als schlecht, es ist erschütternd. Die renommierte Zeitschrift bewies mit ihrem Test, dass zumindest beim Reifenkauf Geiz auf keinen Fall geil ist.

Getestet wurden Reifen von Discountern, die also richtig schön billig waren und Käufer, die auf ihr Geld schauen, anlocken sollen. Zum Text kamen fünf Reifen aus Billigläden und dem weltweiten Internet, das ja immer wieder mit Schnäppchen lockt. Die Preise der fünf Testanwärter betrug zwischen 40 und 60 Euro das Stück – der Gegner war ein Markenreifen von Conti im Wert von 85 Euro. Natürlich wurde unter möglichst realen Bedingungen getestet – zwar nicht im Schnee, aber auf nasser Straße, die ja nun im Winter durch Frost, Feuchtigkeit und Schneematsch vorherrscht.

Bei trockener Fahrbahn war das Ergebnis der Billigreifen noch annehmbar, auch wenn der Bremsweg des schlechtesten Billigpneus bereits über fünf Meter länger war als die Markenqualität von Conti – bei einer Ausgangsgeschwindigkeit von gerade mal 100 Kilometer pro Stunde! Katastrophal hingegen die Ergebnisse auf nasser, also winterlicher, Fahrbahn. Wieder wurde aus 100 km/h der Wagen hart abgebremst – der größte Verlierer brauchte satte 17,8 Meter mehr Bremsweg als der Qualitätsreifen von Conti.
Jeder, der schon einmal richtig in die Eisen steigen musste, weiß, dass 17,8 Meter – besonders im Winter – über Leben und Tod entscheiden können.

AutoBild kam daher auch zu einen eindeutigen Ergebnis: Finger weg bei Billigangeboten. Hören Sie Namen wie Maxxis oder Neven oder Nankang, drehen Sie sich um und fangen Sie an zu laufen – denn hier geht es um Ihre Sicherheit! Greifen Sie lieber etwas tiefer in die Tasche und gönnen sich anständige Reifen namhafter Hersteller. Selbst mit den schönsten Alufelgen haben Sie absolut keine Chance mit diesen Billigreifen aus Asien oder sonst wo, wenn es mal wieder richtig nass oder glatt draußen ist!


Informationen zum Autor
NameKerstin Becker
Emailkerstin.becker[at]web.de
Homepagewww.content-optimizer.de/
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veröffentlicht am01.11.2007
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