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Sport & Hobby


 

Radbekleidung - gut unterwegs

von Josef Bucher; veröffentlicht am 30.03.2007
Damit bei jedem Wetter Rad gefahren werden kann, ist die richtige Kleidung
unumgänglich. Unnachgiebige, feste Materialien engen den Körper ein und stauen
die Feuchtigkeit. Schlecht verarbeitete Nähte können, bei längeren Fahrten,
Druckstellen erzeugen und Schmerzen verursachen. Bei der Wahl der richtigen
Radbekleidung ist auf
ausgezeichnete Qualität zu achten, damit auch längere Touren ein Vergnügen
bleiben Trikots sind mit kurzem und mit langem Ärmel erhältlich. Die Langärmligen eigen
sich sehr gut für die Übergangszeit Frühjahr/Herbst. Sie können einen
Frontreißverschluss oder einen kurzen Reißverschluss besitzen. Es gibt Trikots
mit anliegendem Stehkragen und einigen praktischen Rückentaschen, für
Kleinigkeiten. Eine Microfaser ist atmungsaktiv, reguliert die Feuchtigkeit, ist
sehr leicht zu pflegen und trocknet rasch. Auch eine starke Geruchsbildung wird
verhindert. Das Material ist angenehm weich und griffig. Der Rennschnitt liegt
besonders eng am Körper an, bleibt aber trotzdem elastisch und bequem.
Ventilationseinsätze unter den Armen, sorgen für eine gute Luftzirkulation.
Reflektoren an den Seitennähten, den Ärmeln oder an Vorder- und Rückenteil,
sorgen auch im Dunkeln für die nötige Sicherheit. Besonders stark beansprucht wird die
Radhose. Auch hier ist
auf eine ausgezeichnete Qualität zu achten. Elastische Mischgewebe, verschweißte
Flachnähte und die nachgiebigen, elastischen Bündchen lassen dem Fahrer stets
genügend Bewegungsfreiheit. Die Funktionsfaser ist hautsympathisch und sorgt für
einen Feuchtigkeitsausgleich. Am Gesäß sollte das Material verstärkt sein und
wenn möglich mit einer Sitzeinlage oder einem Polster aus Schaumstoff oder Leder
ausgestattet sein. Dadurch werden Unebenheiten und Stöße besser abgefangen.
Durch Reflektoren an der Seite kann der Fahrer, auch an grauen, und regnerischen
Tagen, von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen werden.
Bei der Radjacke unterscheidet man zwischen einer leichten, Wasser abweisenden
Windjacke, einer ebenfalls leichten aber wasserdichten Regenjacke und der
warmen, dickeren Thermojacke für die kalte Jahreszeit. Atmungsaktivität,
Feuchtigkeitsregulation und Bewegungsfreiheit sind auch bei der Radjacke
Kriterien, die es zu beachten gilt. Fest abschließende Bündchen halten Regen und
Wind ab. Eine Kapuze mit seitlichen Sichtfenstern verschafft dem Fahrer auch
bei diesigem Wetter immer noch einen recht guten Überblick. Praktisch ist die
einrollbare Kapuze, die problemlos verstaut werden kann. Wer auf das Wetter keine
Rücksicht nehmen kann oder möchte, wird auf eine
optimale Fahrradbekleidung nicht verzichten können.


Informationen zum Autor
NameJosef Bucher
Emailrad-sepp[at]online.de
Homepagewww.radbekleidung.eu
Anzahl Artikel1
Informationen zum Artikel
veröffentlicht am30.03.2007
gelesen855 mal
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Bildquelle: pixelquelle.de - Interessantes