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Finanzen


 

Pro und Contra von Selbstbeteiligungen

von Julia Siebel; veröffentlicht am 27.04.2007
Dass die Haftpflichtversicherung für alle Autobesitzer obligatorisch ist, ist allgemein bekannt. Dies dient dazu, dass andere Verkehrsteilnehmer, denen entweder ein körperlicher oder materieller Schaden entsteht, abgesichert sind.
Die Versicherungsanbieter haben verschiedenste Angebote zu unterschiedlichsten Konditionen, für die sich ein potentieller Versicherungsnehmer entscheiden muss beim Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung. Neben der Haftpflichtversicherung können Versicherte zudem eine Versicherung für etwaige Schäden abschließen, die in vorgegebenem Rahmen für Schäden am Fahrzeug des Versicherten selbst aufkommt.

Hier besteht die Wahl zwischen einer Vollkasko- und einer Teilkasko – Versicherung. Im Rahmen einer Teilkaskoversicherung ist das Fahrzeug unter anderem gegen Witterungsschäden, Glasbruch und Diebstahl abgesichert. Die Vollkaskoversicherung hingegen tritt auch bei Vandalismus-Schäden ein, die mutwillig von einer Dritten Person verursacht wurden, ebenso bei so genannten Wildschäden. Auch im Falle eines selbstverschuldeten Schadens am eigenen Fahrzeug werden die Kosten von der Vollkaskoversicherung übernommen. Welcher Versicherungstyp am sinnvollsten ist, hängt nicht zuletzt auch vom Alters des Fahrzeugs selbst ab, so macht bei älteren Fahrzeugen, die nicht als Oldtimer gelten, eine Vollkaskoversicherung wegen der hohen Kosten meist keinen Sinn. In diesem Fall ist die Teilkasko ausreichend.

Darüber hinaus bieten viele Versicherungen Selbstbeteilungssysteme an, bei denen je nach vereinbarter Beteiligungshöhe die Versicherungsprämie niedriger ausfällt als beim normalen Tarif ohne Beteiligung. Von Vorteil ist eine solche Selbstbeteiligung besonders dann, wenn der Versicherte bereits viele Jahre unfallfrei fährt und bisher keine oder nur kostengünstige Schäden angefallen sind. So kann dauerhaft bei den Prämien gespart werden. Bei Fahranfängern und unerfahrenen Fahrern zum Beispiel empfiehlt sich sicher eher die höhere Prämie unter Verzicht auf eine Beteiligung, da bei dieser Gruppe vielleicht eher mal mit einem Unfall gerechnet werden kann, dadurch könnten die Selbstbeteiligungen schnell die gesparten Summen übertreffen. So oder so lohnt es sich, alle möglichen Varianten, die Versicherungen im Angebot haben, zu kalkulieren. Nur so findet jeder Versicherungsnehmer die richtige und für ihn oder sie günstigste individuelle Kfz-Versicherung.


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NameJulia Siebel
Emailjulia.siebel[at]transparent.de
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veröffentlicht am27.04.2007
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