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Arbeit & Bildung


 

Prinzipien zur Führung: Ideenfindung im Team

von Peter Bödeker; veröffentlicht am 23.06.2007
Unter Führung verstehen etliche leitende Angestellte nur dieses: „Ich sollte unsere Mitarbeiter animieren, um ein von oben vorgegebenes Endergebnis zu vollbringen.“

Diese Formulierung stellt heraus, welch Geistes Kind diese leitenden Angestellten in vielen Unternehmen sind. Bei dieser Interpretation von „Führung“ wird viel Energie und Stärke benötigt und trifft die „Entscheidungskraft“ zwingend auf diverse Probleme.

Bedeutend erfolgreicher ist es gemeinschaftlich mit den Arbeitskollegen auf Ideenfindung zu gehen und sie bei der Beschlussfindung zu integrieren.

Denn: Ziele zu vereinbaren ist erwartungsgemäß unnütz, wenn die meisten dieser Ziele nicht geschaftt werden. Um Möglichkeiten und brauchbare Instrumente zur Umsetzung von Zielen ausfindig zu machen ist es förderlich, die ganze Innovationskraft der Mannschaft zu nützen, diesbezügliche Freiräume zu produzieren und verbunden zielbewusst einen Pfad zur Problemlösungsfindung zu begehen.

Freilich können Sie entsprechende Vorgehensweisen in ein wenig differenzierter Struktur auch ohne Team für ihre privaten und beruflichen Ziele instrumentalisieren. Wie das klappt möchten wir Ihnen unter Zuhilfenahme der Technik zur Assoziation aufzeigen.

Assoziationstechniken

Eine klassische Technik unter den Assoziationstechniken ist das Brainstorming aus den 50er Jahren von Alexander Osborn. Grundsätzlich formulieren dabei Teammitglieder Ihre Ideen und Lösungsvorschläge zu einer Aufgabe spontan, ohne dass über diese Einfälle zunächst diskutiert wird oder gar Kritik geübt wird - dieses würde nur zur Befangenheit führen. Diese Technik ist eine gute Ideenfindungstechnik für Abteilungen, wobei die Aufgabe ist, auch zurückhaltende und weniger eloquente Mitglieder der Gruppe in die Problemlösungsfindung einzubeziehen.

Gehen Sie folgendermassen vor: Schreiben Sie das Ziel unübersehbar auf und protokollieren Sie alle Geistesblitze und Stichworte der Teilhaber für alle beobachtbar. Realisieren Sie dabei Kühnheit zum Ungewöhnlichen und geben Sie nicht nach bis alle ihre Einfälle mitgeteilt haben. Daraufhin erfolgt eine „Pause zum Reifen“ ehe mit der Auswertung und Abschätzung der aufgekommenen Eingebungen angefangen wird.

Beachten Sie: Sturheit, Eigennützigkeit, Verliebtheit ins Detail und Angst vor Zurückweisung sind die bedeutensten Kreativitätskiller, erstellen Sie eher eine Stimmung, die Kreativität deutlich fördert.. Lassen Sie eine ergebnissoffene Disputation zu und vereinen Sie diverse Techniken der Kreativitätsförderung auf dem Weg zur Findung einer Lösung.

So partizipierende und eingefügte Mitarbeiter werden mit einer komplett anderen Motivation an die anliegenden Herausforderungen herantreten als die Kollegen, welche nur Ausführende der Anweisungen aus der Chefetage sind.


Informationen zum Autor
NamePeter Bödeker
Emailav[at]boedeker.de
Homepagewww.info-welten.de
Anzahl Artikel1
Informationen zum Artikel
veröffentlicht am23.06.2007
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