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Telekommunikation


 

Prepaid versus Postpaid - Wo ist der Unterschied?

von Witold Buenger; veröffentlicht am 25.04.2008
Prepaid oder Vertrag: Vor dieser Entscheidung stehen alle Handykunden bis heute. Einen generellen Sieger kann es dabei wohl kaum geben, da jedes Prinzip seine Vorteile hat und auf ein ganz bestimmtes Telefonierverhalten zugeschnitten ist. Der Vertrag war diesbezüglich eher für Vieltelefonierer, das Prepaid hingegen eher für SMS - Schreiber. Doch seit einiger Zeit ist Bewegung in diese Verhältnisse gekommen. Konnten sich die Kunden vor wenigen Jahren nur zwischen den Prepaid Angeboten der „üblichen“ Netzbetreiber wie e- plus oder T - Mobile entscheiden, so sind mittlerweile sehr viele Anbieter dazugekommen, welche teilweise sehr preiswerte Tarife anbieten. Diese gehen mittlerweile runter bis auf 9 Cent.
Neben den neuen, freien Anbietern wie fonic oder blau.de gibt es mittlerweile auch einen neuen Trend: Immer mehr Supermarktketten, beispielsweise Penny, steigen in das Mobilfunkgeschäft ein und bieten eigene Prepaidprodukte an. Neben den Supermärkten sind Angebote auch von Tchibo und Schlecker zu haben und sogar die BILD – Zeitung hat mittlerweile ein eigenes Prepaid – Angebot auf dem Markt. Dazu kommen zahllose weitere Angebote wie youni, simy oder schwarzfunk. Um einen Überblick über die mittlerweile zahllosen Angebote im Prepaiddschungel zu bekommen, sind die vielen Prepaid – Ratgeber Seiten im Netz sinnvoll, hier finden sich meist große und ausführliche Vergleichstabellen, in denen alle wichtigen Anbieter aufgeführt sind. Doch nicht in allen Bereichen bringt die Prepaid-Karte wirklich große Vergünstigung: Im Bereich MMS beispielsweise, muß auch der moderne Prepaidkunde bis zu 49 Cent bezahlen.
Neben dem „Vorausbezahlen“, dem Prepaid gibt es auch das Postpaid, das „Nachzahlen“. Auch hier gibt es, wie beim Prepaid, keinen Mindestumsatz und keine Vertragslaufzeit und Bindung. Der Kunde telefoniert und am Ende des Monats erhält er eine Rechnung. Prinzipiell also ähnlich dem Prepaid, bloß dass hier keine Aufladung im Vornherein erfolgt, sondern ein nachträgliches Begleichen des abtelefonierten Betrages. Der Vorteil bei diesem Angebot ist, dass sich der Kunde nicht mehr um die Aufladung bzw. Nachladung des zur Verfügung stehenden Geldes kümmern muß, der Nachteil besteht im Verlust der Kostenkontrolle. Auch hier gilt also „Drum prüfe, wer sich binde…“
Das „ewig“ lassen wir hier dann doch erstmal weg…


Informationen zum Autor
NameWitold Buenger
Emailwitoldbuenger[at]web.de
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veröffentlicht am25.04.2008
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