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Kleine Prachtbauten: Garda’s Kirchen
von emanuele winseode; veröffentlicht am 01.05.2008
Das Dorf Garda am östlichen Gardasee mag zwar klein sein, aber in ihm sind echte Prachtstücke zu finden, nämlich seine Kirchen, deren Errichtungsdatum bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht.
Die wichtigsten Gotteshäuser sind die Pfarrkirche und das Kloster des 10. Jahrhunderts, die St.-Stephanus-Kirche, die St.-Bernhard-Kirche, das Kirchlein auf der berühmten Punta S.Vigilio und die Marienkirche.
Die Pfarrkirche ist eine der antiksten der Gegend, und in ihr sind hochwertige Kunstwerke erhalten. Auch das Kloster ist bemerkenswert, da es noch Reste von mittelalterlichen Fresken und ein langobardisches Ziborium enthält. Im Laufe ihrer tausendjährigen Geschichte hatte die Pfarrkirche sogar Kardinäle und Erzbischöfe als Erzpriester; unter den berühmtesten sind im 14. Jahrhundert Lorenzo Zane, der mit nur 27 Jahren Erzbischof von Split ernannt wurde, und Basilio Bessarione, den viele im Konklave des Jahres 1455 als Papst gewollt hätten. die Marienkirche, und
Die St.-Stephanus-Kirche wurde dagegen im 17.Jahrhundert errichtet und befindet sich nicht weit entfernt vom östlichen Tor der Altstadt. Diese Kirche ist sehr klein, aber sehr schön; in ihrem Inneren findet man ein wertvolles Kunstwerk: das Martyrium des Heiligen Stephan, das vom berühmten Maler Paolo Farinati geschafft wurde.
Eine weitere kleine aber wichtige Kirche ist die, die dem Heiligen Bernhard gewidmet ist. Sie befindet sich am Fuß des Felsenhügels „Rocca“. Der Legende nach wurde sie genau in dem Ort errichtet, in dem der Heilige die Gläubigen aus Garda traf, die sich in der Mitte eines heftigen Sturms unter einem Baum schützten, um ihm zuzuhören.
Ein echte Perle ist das Kirchlein auf der Halbinsel „Punta S.Vigilio“, die zur Villa Guarienti gehört. Jedes Jahr am 25.April, Tag des Heiligen Markus, begeben sich die Einwohner Gardas zu dieser Kirche um an der Messe teilzunehmen und dann im Freien zu frühstücken; das erinnert an den alten Brauch der Bittprozessionen, durch die man um die Hilfe Gottes für eine gute Ernte bat.
Die neueste der Kirchen in Garda ist die Kirche Maria Himmelfahrt. Diese entstand im 18. Jahrhundert und enthält viele interessante Kunstdenkmäler, unter anderem das Altarbild des Heiligen Ludwig, ein antikes Fresko, das noch zur alten Pfarrkirche gehörte, ein Engel aus Stein und Teil eines Ziboriums, die aus der Zeit der Langobarden stammen.
Für eine Besichtigung dieser schönen Monumente ist eine Aufenthalt in einem
Hotel Garda empfohlen.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 01.05.2008 |
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