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Finanzen


 

Planung einer sicheren Hausfinanzierung

von Marie Schulz; veröffentlicht am 15.10.2007
Die richtige Finanzierung ist für das künftige Eigenheim immens wichtig. Eine Hausfinanzierung muss genau überlegt sein. Bevor die Finanzierung abgeschlossen ist, sollte sich der Auftraggeber eine konkrete Übersicht über seine monatlichen Ausgaben machen.
Als erstes sollte man das zur Verfügung stehende Einkommen berechnen, welches man aus dem Netto-Einkommen und anderen Einkünften berechnet. Davon werden dann monatliche Ausgaben abgezogen. Diese könnten zum Beispiel sein: Strom und Heizung, Wasser, Steuern, Versicherungen und Lebensmittel. Aus diesen Abzügen vom verfügbaren Einkommen errechnet sich die finanzielle Belastbarkeit des Kreditnehmers. Um finanziellen Engpässen aus de Weg zu gehen, wird es empfohlen den finanziellen Spielraum großräumig zu berechnen.
Bei der Planung dieser Hausfinanzierung können Bausparverträge, Verwandtschafts- oder Gesellschaftskredite oder Hypothekenbankdarlehen ausgeschöpft werden.
Der zukünftige Eigenheimbesitzer muss sich bei mehreren Banken informieren, um von den vielen unterschiedlichen Angeboten das Günstigste zu erhalten.
Es lohnt sich für die Wenigsten, sich ausschließlich bei der eigenen Hausbank zu informieren.
Wenn man als Kreditnehmer Geld einsparen möchte, sollte man sich über die verschiedenen Förderprogramme der Bundesländer informieren. Diese unterstützen junge Familien und Familien mit vielen Kindern und außerdem fördern sie umweltfreundliches Bauen. Wer Glück hat, erhält somit zinslose oder Zinsvergünstigte Darlehen.
Wenn der Bauherr auf der Baustelle später selber Hand anlegt, dann werden ihm so genannte Eigenkapitalersatzleistungen angerechnet. Wer seine eigenen Fähigkeiten allerdings überschätzt, der könnte ein Problem bekommen und das Geld was er eingespart hat folglich für die Reparatur ausgeben.

Um das Darlehen zurück zu zahlen bleiben dem Kreditnehmer zwei Möglichkeiten. Entweder er tilgt sein Baudarlehen in monatlichen Raten (Annuitätendarlehen) oder er wählt das tilgungsfreie Kreditverfahren. Bei diesem Verfahren zahlt der Kreditnehmer ausschließlich die Zinsen für das Darlehen und wenn nach beispielsweise dreißig Jahren die Lebensversicherung ausgezahlt wird, dann werden die Schulden auf einen Schlag zurückgezahlt.
Beim Annuitätendarlehen erbringt der Kunde monatlich eine bestimmte Rate, die sich aus der Jahresleistung errechnen lässt. Diese Jahresleistung setzt sich aus dem Zins- und dem Tilgungssatz zusammen, den Bank und Kunde gleich zu Beginn gemeinsam festgelegt haben.
Die Zinshöhen sind beim Annuitätsdarlehen vom allgemeinen Zinsniveau und von der jeweiligen Zinspolitik der Europäischen Zentralbank abhängig. Selbstverständlich spielt aber auch die persönliche Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers eine Rolle. Mit einer guten Zahlungsfähigkeit erreicht man bei der Bank eine bessere Ausgangsposition für einen. Meiste braucht es ungefähr zwanzig bis fünfundzwanzig Jahre, bis man einen Immobilienkredit vollständig abbezahlt hat. Um einen Baukredit vollständig zurück zu zahlen braucht man immer um 20-25 Jahre.


Informationen zum Autor
NameMarie Schulz
Emailfredi1989[at]web.de
Anzahl Artikel1
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veröffentlicht am15.10.2007
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