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Finanzen


 

Online-Girokonten richtig vergleichen

von Daniel Franke; veröffentlicht am 17.05.2007
Waren vor einigen Jahren kostenlose Girokonten noch die Ausnahme in der deutschen Bankenlandschaft, so bieten mittlerweile rund zwei Drittel aller Kreditinstitute kostenlose Konten an. Die meisten dieser Produkte sind aber nicht uneingeschränkt kostenlos. So gibt es Girokonten, die lediglich online geführt werden können und Konten, die erst ab einem bestimmten monatlichen Mindestgehaltseingang wirklich ohne Grundgebühren daherkommen. Für den Verbraucher bedeutet das: vergleichen und das Kleingedruckte lesen. Wer zum Beispiel keine persönliche Beratung und keine Filiale in der Nähe benötigt, kann sein Girokonto online bei einer Direktbank führen lassen. Die fehlende persönliche Beratung gleichen diese Angebote gegenüber Filialbankprodukten im Regelfall durch bessere Konditionen im Hinblick auf Zinsen und andere Ausstattungsmerkmale mehr als aus. Wer hingegen weiß, dass er des öfteren persönliche Beratung in Anspruch nimmt und auf diese auch nicht verzichten will, der sollte zu einem Girokonto bei einer Filialbank greifen. Auch hier gibt es Konten, die vollen Onlinezugang haben. Darauf sollte auf jeden Fall geachtet werden, denn inzwischen hat in Deutschland fast jeder Haushalt einen Internetanschluss und kann so die Vorteile des Onlinebanking in vollen Zügen auskosten. Der monatliche Mindestgehaltseingang ist der nächste Punkt, der bei einem kostenlosen Girokonto geprüft werden sollte. Denn nicht überall, wo kostenloses Girokonto draufsteht, ist auch ein solches für jeden Verbraucher drin. Wer unter dem geforderten Mindestgehaltseingang liegt, darf teilweise happige Kontoführungsgebühren berappen, wodurch die Kostenvorteile eines solchen Kontos schnell wieder verpuffen. Auch Kontoauszüge können schnell ins Geld gehen, wenn man darauf besteht, sie sich monatlich zusenden zu lassen. Bei den meisten kostenlosen Girokonten werden diese Auszüge nur online zur Verfügung gestellt, von wo aus man sie selber ausdrucken kann. Fürs Zusenden verlangen die Banken oftmals nette monatliche Gebühren, die ebenfalls wieder an der Kostenersparnis zehren. Wer einmal ein passendes Angebot gefunden hat, für den gestaltet sich der Kontowechsel in der Regel unproblematisch. Die meisten Banken bieten einen Kontowechselservice, der bei der Umstellung aller Lastschriftaufträge auf das neue Konto und auch bei der Auflösung des alten Kontos hilft.


Informationen zum Autor
NameDaniel Franke
Emailinfo[at]online-girokonto.net
Homepagewww.franke-media.net
Anzahl Artikel1
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veröffentlicht am17.05.2007
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