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Olympia in Peking 2008
von Ana SAre; veröffentlicht am 26.06.2008
Es ist wieder soweit: die olympischen Spiele 2008 beginnen. Olympia 2008 findet jetzt in der chinesischen Metropole Peking statt. Bereits im Jahr 2001 hatte sich das Mondiale Olympische Kuratorium für das Gebiet China gestimmt. Am 08. August wird dann auch der kostspielige Eröffnungsfestakt durchgeführt, die dieses Jahr unter dem Prinzip "Eine Welt, ein Traum" steht. Der Tag wurde nicht unwillkürlich bestimmt, denn in Asien stellt die acht eine Glückszahl dar. Dementsprechend wird auch das Anfangsfest um 08:08 abends anfangen.
Der klassische Fackelgang hat schon in der Antike seine Wurzeln. Um die Olympischen Spiele zu avisieren, wurden Laufboten mit Ästen durch den Bezirk geschickt. Im Zuge der Spiele in der historischen Stadt Olympia sollten keine Tumulte oder Kriege durchgeführt, somit machten die Läufer symbolisch auf den Frieden aufmerksam. Fackelläufe waren vornehmlich in Athen als nächtlicher Wettlauf bekannt; hier kam es darauf an, die Lampe noch lodernd zum Zielort zu führen. Aus diesen zwei Bestandteilen bildete sich hiernach das symbolische Olympische Feuer. Die olympische Inspiration enthielt demgemäß bereits in der Antike, dass die Nationen im gütlichen Turnier miteinander auskommen sollten. Für den vereinzelten Sportler hieß das, seinen Torso durch steinharte Übung zu formen, und damit die Gottheiten zu huldigen. Überdies Bedeutung und Lob konnte er einholen, wenn er von den Gegnern als Bester gewürdigt wurde. Schließlich enthielt das Wettrennen also auch, sich in der Sippe hohes Ansehen zu verleihen. So wurden Glaubenslehre und gesellschaftliche Werte in der Körperertüchtigung miteinander verbunden. Auch heute noch wird den Wettkämpfern durch den Einsatz an Olympia 2008 hohes Ansehen entgegengebracht; ansonsten ist in der heutigen zeit aber auch noch ein anderer Leitgedanke ausschlaggebend: "dabei sein ist alles" heißt es gewöhnlich unter den Wettkämpfern, die sich durch Wettkämpfe in ihrer Sportart erst für die Olympische Sommerspiele Leistung erbringen müssen.
Auch die Olympische Fahne stellt ein Zeichen dar: generell fünf Kontinente werden mit den fünf olympischen Ringen vergegenständlicht; durch Olympische Spiele sollen alle Kontinente untereinander verknüpft werden. Die fünf Farbtöne der Fahne stehen entgegen vieler Meinungen für sämtliche Nationalflaggen des Erdballs, die in den Ringen zusammengebracht werden sollen. Pierre de Coubertin hat die Fahne damals im Jahre 1913 gestaltet und ihr gewissermaßen die adäquate Zuteilung verliehen. Auch in Peking 2008 werden wiederholt Olympische Spiele ausgetragen, um die Nationen des Erdballs in Friedfertigkeit zusammenzubringen.
Ana Sare
ana.sare@gmx.de
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 26.06.2008 |
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