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Nördlicher Gardasee-Alpen und Mittelmeer zugleich

von emanuele winseode; veröffentlicht am 05.03.2008
Wer kennt ihn nicht, den Gardasee, der größte See Italiens, beliebtes Urlaubsziel für Touristen der ganzen Welt. Weniger bekannt sind vielleicht genauere Informationen über den nördlichen Teil dieses von Gletschern geformten Sees, der die Sonne und Vegetation des Mittelmeers mit der frischen Luft und den Gebirgsblicken der Alpen einmalig vereint.
Der Gardasee hat eine Fläche von 370 km², ist 52 km lang und maximal 350 m tief. Im Süden weist er eine Breite von 17 km auf, während er im Norden nur 4 km breit ist. Der nördliche Teil erscheint deshalb wie eine Bucht, die von Bergen umringt ist. Dieser Teil des Gardasees gehört vom Gesichtspunkt der Verwaltung aus betrachtet zum Trentino, eine der nördlichsten Regionen Italiens, die zusammen mit Südtirol direkt an Österreich und der Schweiz grenzt.
Nur zwei Gemeinden gehören zum trentiner Ufer: Riva del Garda und Nago-Torbole. Riva liegt im Nord-Westen und ist sicher eine der faszinierendsten Ortschaften des Sees. Im Westen des Dorfes erhebt sich nämlich der Monte Rocchetta (1575 m), während im Osten der Monte Baldo (2218 m) emporragt. Somit ist Riva zwischen Bergen eingeschlossen, was dem Dorf einen unvergleichbaren Blick verleiht. Was die Vegetation anbelangt, finden wir mittelmeer-charakteristische Zitronen- und Olivenbäume, Lorbeersträucher und Palmen, die mit der Gebirgslandschaft rundherum einen einzigartigen Kontrast bilden. Es beginnt im Süden nämlich auch die berühmte und sehr eindrucksvolle Brenta – Gebirgsgruppe. Somit kann man mit einem Aufenthalt in dieser Gegend zugleich schwimmen, surfen und segeln und wandern, klettern und bergsteigen. Auch Torbole zeigt einen einmaligen Anblick. Es befindet sich am nord-östlichen Ufer des Sees, direkt an der Küstenstraße Gardesana, und ist deshalb leicht erreichbar. Trotzdem glaubt man, man befinde sich in einem unberührten Ort: hier mündet der Fluss Sarca in den Gardasee und das Dorf ist ganz von steilen Felsen umgeben und es erstreckt sich im Osten auch die Gebirgskette des Monte Baldo. Deshalb kann man auch in Torbole zugleich Mountainbike-Ausflüge und Wanderungen und Windsurf und Segelfahrten unternehmen.
Im nördlichen Teil des Gardasees kann man also mit nur einem Blick eine alpine und eine mediterrane Landschaft umfassen, Wasser- und Gebirgssportarten betreiben, sich in der Sonne bräunen und im Wald erfrischen. Wer das mit der eigenen Erfahrung überprüfen möchte, ist in jedem Hotel Malcesine willkommen.



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Nameemanuele winseode
Emailwinseode[at]gmail.com
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veröffentlicht am05.03.2008
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