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Kunst, Kultur, Musik


 

Musikalische Bildung in der Bundesrepublik

von Martin Zelewitz; veröffentlicht am 22.11.2007
In Deutschland gibt es unzählige Möglichkeiten, sich auf dem Gebiet der Musik zu bilden. Die Palette der anbietenden Institutionen reicht vom Schulsystem über die staatlich anerkannte Musikschule bis hin zu privatem Musikunterricht.

Für die Allerkleinsten stellt im Bereich der musikalischen Ausbildung mit Sicherheit die in der Regel von Musikschulen offerierte musikalische Früherziehung bzw. musikalische Grundausbildung den ersten Baustein dar. Hier werden Kinder im Vorschulalter mit Musik und Rhythmus sowie einigen wenigen theoretischen Grundlagen vertraut gemacht. Das Miteinander, die Lust an der Musik und eine spielerische Art und Weise stehen dabei im Vordergrund.

Im Rahmen seiner Schullaufbahn erlebt fast jeder Bürger in Deutschland den Musikunterricht, welcher gemeinsam mit Zeichnen (bildende Kunst) und Sport zu den musischen Fächern gehört. Abgestimmt auf den Lehrplan werden hier Grundlagen der Musiktheorie, wichtige Werke und Komponisten – sowohl Klassik wie auch Moderne – und praktische Fähigkeiten, z.B. Singen, vermittelt.

In den größeren Städten gibt es fast immer eine Musikschule. Diese stellt als eigenständige Organisation Musiker und Musiklehrer ein und vermittelt ihnen Schüler. Meistens steht hier der Unterricht eines konkreten Instrumentes im Vordergrund. So kann man beinahe jedes erdenkliche Instrument erlernen. Das Einstiegsalter spielt keine Rolle, wobei natürlich auch hier gilt: je früher man anfängt, desto besser. Von Schule zu Schule variiert das Angebot. Der „Klassiker“ Klavierunterricht und die beliebten modernen Instrumente wie Schlagzeug und E-Gitarre sind fast überall vertreten.

Darüber hinaus kann man sich natürlich auch privat von Musikern unterrichten lassen. So nimmt man z.B. Kontakt zu einem professionellen Sänger seiner Stadt auf, um sich Gesangsunterricht geben zu lassen. Da fast jeder Musiker in Deutschland Schüler hat, die er unterrichtet, ist hier das Angebot auch entsprechend groß.

Der Erfolg oder Misserfolg des Unterrichts wird naturgemäß stark von den pädagogischen Qualitäten des Lehrers beeinflusst. Darüber hinaus spielen natürlich auch die fachlichen musikalischen Fähigkeiten eine Rolle. Als weiterer Aspekt soll auch noch die Frage der persönlichen Chemie zwischen Lehrer und Schüler nicht unerwähnt bleiben. Je nach Vorliebe mag der Wohlfühlfaktor für den Schüler auch unterschiedlich sein, je nachdem ob er Einzelunterricht oder Gruppenunterricht nimmt.


Informationen zum Autor
NameMartin Zelewitz
Emailmartin[at]zelewitz.com
Homepagewww.zelewitz.com
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veröffentlicht am22.11.2007
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