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Motortuning
von Hilde Klüsener; veröffentlicht am 14.01.2008
Die ständige Weiterentwicklung im Bereich des Tuning sorgt laut aktuellen Autonews immer mehr für neue Investitionen ein neuer Hard und Software im Bereich des Motor - Tunings. Da es unterschiedliche Motoren gibt, gibt es auch unterschiedliche Datensätze für jeden Motor. Meist werden diese Datensätze individuell bearbeitet um die Leistung je nach Kundenwunsch abzustimmen. Beim Motortuning geht es darum den Parameter eines Verbrennungsmotoren so zu verändern, dass eine Leistungssteigerung des Motors erreicht wird. Motortuning war bereits in den siebziger Jahren ein regelrechter Volkssport und jeder, der Zeit und das nötige Kleingeld dafür besaß, verbrachte viele Stunden mit dem Umbau seines Motors. Dies führte dazu das die Autohersteller diese Marktlücke erkannten und Firmen entstanden die sich ausschließlich auf das Motortuning spezialisierten oder bereits getunte Autos angeboten haben. Motortuning kann auf drei verschiedene Arten erfolgen. Zum einen kann ein Motor durch die Erhöhung des Mitteldrucks getunt werden, zum anderen durch die Erhöhung des Hubvolumens und auch durch die Erhöhung der Drehzahl. Bei der Erhöhung des Mitteldrucks, welche auch Zylinderdruck genannt wird, wird der Verbrennungsdruck gesteigert. So sollen Druckverluste beispielsweise durch Ladungswechsel entstehenden, reduziert werden. Diese Methode ist die am häufigsten verwendete Methode um ein Motortuning durchzuführen. Eine Steigerung der Leistung erfolgt dabei meist durch Eingriffe an den Bauteilen, die den Wechsel der Ladung steuern. Die Zylinderfüllung wird dabei erhöht oder aber die Wechselarbeit der Ladung minimiert. Hierbei werden sowohl der Zylinder als auch der Zylinderkopf, die Auspuffanlage und auch der Ansaugetrakt bearbeitet. Bei der zweiten Möglichkeit, der Erhöhung des Hubvolumens wird der Hubraum durch Bohren vergrößert, was dazu führt das mehr Kraftstoff pro Arbeitstakt umgesetzt werden kann. Sowohl diese Variante als auch die Erhöhung des Mitteldrucks erziehlt nicht nur eine höhere Motorenleistung, sondern auch gleichzeitig eine Steigerung des Drehmoments. Die dritte Variante ist eine eher selten verwendete Methode des Motortuning. Meist wird eine Kombination aus der Steigerung des Miteldrucks und der Erhöhung des Hubvolumens gewählt, da so optimale Ergebnisse erzielt werden können.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 14.01.2008 |
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