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Lotus Notes sicher betreiben
von Elke Lohre; veröffentlicht am 05.11.2008
Eine Software wie Lotus Notes bietet unzählige Funktionen, um Betriebsabläufe zu verbessern. Doch ist es mit der bloßen Installation von Lotus Notes nicht getan – auch der ständige und sichere Betrieb der Groupware muss gewährleistet sein. Dazu müssen etliche Maßnahmen getroffen werden, die je umfangreicher sein müssen, desto größer die Zahl der Benutzer für das System mit Lotus Notes darauf ist. Die IT-Admins müssen sich ihrer Aufgaben bewusst sein und Lotus Notes in die bestehende Sicherheitsarchitektur integrieren.
Dazu zählt nicht einfach nur, Lotus Notes in das bisherige Sicherheitssystem einzugliedern. Lotus Notes bietet eine Vielzahl neuer Funktionen, Sicherungsmechanismen und Zertifikationsanforderungen. Mit der Installation jeder neuen Software muss daher auch das bestehende Sicherheitssystem angepasst und stimmig neu konfiguriert werden. Diese neuen Sicherheitsregelungen müssen auf die Erfordernisse und Eigenheiten von Lotus Notes abgestimmt sein. Da Lotus Notes keine isolierte Software ist, müssen auch Wechselwirkungen beachtet werden.
Hier sind etwa die Abstimmung zwischen Lotus Notes und der Firewall zu nennen, auch die Zugriffe auf Lotus Notes über Einwahl-Leitungen müssen kontrolliert werden. Je größer das zu installierende Lotus Notes System ist, desto umfangreicher müssen auch die Vorplanungen sein. Nur so kann gewährleistet werden, dass mit der abgeschlossenen Installation auch alles fertig integriert ist und es keine „Kinderkrankheiten“ bei der Einarbeitung gibt. Denn viele der möglichen Probleme mit einer neuen Software sind absolut vorhersehbar und müssen von vornherein ausgeschlossen werden.
Alle betroffenen Mitarbeiter müssen möglichst vorher über etwaige Schwierigkeiten und Umstellungen informiert werden. Sowie die neue Software installiert ist, müssen die Mitarbeiter anfangen damit effektiv zu arbeiten – sich erst jetzt erstmals damit zu beschäftigen, wäre viel zu spät und vergeudete Zeit. Vor allem die möglichen Risiken, die ein Programm wie Lotus Notes mit seinen Datenbanken und Serverzugriffen bereithält, müssen den Mitarbeitern bekannt sein. Nur so wird vermieden, dass in der Einarbeitungszeit auf Grund grober Fehler wichtige Daten verloren gehen oder ähnlich schwerwiegende Missgeschicke passieren können.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 05.11.2008 |
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