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Linux: was den Kern ausmacht
von Gisela Bsdok; veröffentlicht am 22.07.2008
Wann auch immer die Rede von Linux ist, so wird darunter meistens der Linux-Kernel verstanden, der in Verbindung mit einem ganzen Bündel an Tools und Anwendungsprogrammen in einer der sogenannten Distributionen ausgeliefert wird. Hierzulande wird die Distribution Novell Suse Linux häufig eingesetzt, die neben einer ausführlichen Dokumentation und weiterem Support das hilfreiche Tool YaST beinhaltet. Mit diesem lässt sich die Installation und anschließende Konfiguration auch für Linux-Einsteiger relativ problemlos bewerkstelligen.
Im großen und ganzen ist jedoch so, dass trotz der unterschiedlichen Software-Zusammenstellung in den diversen Linux-Distributionen das Kern-Betriebssystem davon unberührt bleibt. Die Merkmale des Linux-Betriebssystems als solches sind allen Distributionen gleich. Dazu gehört beispielsweise, dass Linux ein Multitasking-System ist, d.h. es können mehrere Programme gleichzeitig laufen. Dies macht insbesondere dann Sinn, wenn man bedenkt, dass Linux außerdem ein Mehrbenutzer-Betriebssystem ist. Das heißt, während der eine User gerade eine Mail schreibt, kann ein anderer Benutzer, etwa übers Netzwerk, parallel dazu mit dem Datenbankprogramm arbeiten oder ähnliche Aktionen ausführen. Auch in technischer Hinsicht ist Linux durchaus multi-fähig, denn es werden nicht nur unterschiedliche Prozessoren unterstützt sondern auch neben Intel andere Architekturen wie Alpha, SPARC oder PowerPC.
Ein weiteres gemeinsames Charakteristikum ist die umfangreiche Netzwerkunterstützung, was Linux für den Einsatz als Client oder Server hervorragend geeignet macht. Jede gängige Linux-Distribution hat im Lieferumfang eine ganze Auswahl an Netzwerk- bzw. Internetprotokollen. Ebenso typisch sind die mehrfach verfügbaren virtuellen Konsolen unter Linux, zwischen den man während einer Linux-Sitzung hin- und her wechseln kann. Und schließlich ist die Vielzahl der von Linux unterstützten Dateisysteme fast schon Tradition. Dabei ist zudem von Linux aus der Zugriff auf Windows-Dateisysteme möglich, wodurch die gemeinsame Nutzung beider Betriebssysteme auf einem Rechner erheblich begünstigt wird.
Wessen Appetit auf Linux nun angeregt wurde, für den dürfte eine tiefergehende Auseinandersetzung auf einem Fachseminar Seminar: Novell Suse Linux interessant und lohnend zugleich sein.
Gisela Bsdok bsdgi@yahoo.de
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 22.07.2008 |
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