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Garten


 

Laubgehölze

von Oliver Hübner; veröffentlicht am 22.03.2008
Laubgehölze sind Pflanzen mit mehrjährigen, oft langlebigen, verholzten Sprossachsen. Zu ihnen gehören Sträucher, Bäume, und natürlich Halbsträucher. Laubblatttragende, baumförmige Holzpflanzen, werden als Laubbäume benannt. Die Linde, die Birke, die Erle und andere, zählen zu den Laubbäumen.
Laubgehölze bilden im Gegensatz zu den Nadelgehölzen, breitflächige Laubblätter aus. Die Form des Wuchses der Laubgehölze, wird meist durch sympodiale Verzweigungen bestimmt, das bedeutet, die Hauptachse tritt bei ihrer Entwicklung hinter der Seitenachse zurück. Dadurch entstehen die weit ausladenden Baumkronen. Laubgehölze sind in den meisten Gebieten der Erde, die führende Wuchsform der natürlichen Vegetation. Je nach Dauer der Beblätterung gibt es Laubgehölze die immergrün sind, wie zum Beispiel, der Buchsbaum oder der Rhododendron. Und es gibt Laubgehölze, die Laub abwerfend sind, das sind die sogenannten sommergrünen Arten. Zu ihnen gehören die Kastanie, die Birke u.v.m.
Eine große Anzahl von Pflanzengemeinschaften, in der hauptsächlich Laubgehölze vorkommen, wird als Laubwald bezeichnet. Der Gegensatz dazu ist der Nadelwald. In ihm befinden sich vorwiegend Nadelgehölze, wie die Tanne, die Kiefer, die Fichte oder ähnliche Gehölze. Allerdings gibt es auch den Mischwald. Hier findet man Laubgehölze und auch Nadelgehölze. Laubgehölze werden auch als bedecktsamige Pflanzen benannt. Bedecktsamig deshalb, weil die Laubgehölze ihren Samen schützen. Bei den Kastanien, der Buche, und der Eiche, kann man es gut sehen. Nadelgehölze sind nacktsamige Pflanzen. Gut zu erkennen bei den Tannen ihre Zapfen.
Ein weiteres Merkmal der Laubgehölze, sind deren Blätter, in der Gesamtheit auch Laub genannt. Viele Laubgehölze verfärben die Blätter im Herbst, ehe sie diese abwerfen, um im Frühjahr neue Blätter bzw. neues Laub zu bilden. Die Blattentwicklung erfolgt aus den wulstförmigen Blattanlagen, diese gliedern sich in Ober- und Unterblatt. Unter den Einfluss von Wuchsstoffen, sowie Kälte-und Trockenzeiten, werfen die Laubgehölze ihre Blätter ab. Zum Abwerfen der Blätter, wird ein Trenngewebe am Blattstiel ausgebildet. Allerdings kann das Laubgehölz seine Blätter auch unabhängig von der Jahreszeit, bei einer gestörten Nährstoffzufuhr,verfärben oder ganz verlieren.


Informationen zum Autor
NameOliver Hübner
Emailinfo[at]ohmedia.de
Homepagewww.ohmedia.de
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veröffentlicht am22.03.2008
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