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Kunst, Kultur, Musik


 

Die Kunst des Geigenbauens - Geigen bauen

von Ana SAre; veröffentlicht am 06.08.2008
Wie stellt man eigentlich eine Geige her? Gute Frage, die nur ein Experte beantworten kann. Deswegen sollte man einfach einen Geigenbauer fragen. Ein Geigenbauer hat den Geigenbau als richtigen Beruf, der eine ganz normale Ausbildung erfordert. Geigenbau ist also keine Freizeitbeschäftigung und so kann nur ein Geigenbauer eine Geige bauen. Und ein Geigenbauer kann noch viel mehr: er stellt alle möglichen Arten von Streichinstrumenten her. Die Streichbögen stellt der Geigenbauer allerdings nicht her - das ist Aufgabe eines Bogenmachers. Das Handwerk des Geigenbauers ist ein sehr altes und konservatives, denn die Techniken zur Herstellung werden von Generation zu Generation weitergegeben. 500 Arbeitsgänge umfasst die Herstellung von einer Geige und dauert bis zu drei Monaten.
Zunächst muss das passende Modell für die neue Geige von dem Geigenbauer gefunden werden. Er kann sich entweder für eine bereits vorhandene Vorlage entscheiden oder er entwickelt ein völlig neues Modell. Wirkliche Neukonstruktionen sind allerdings eher die Ausnahme. Denn die großen Meister des Geigenbaus haben schon perfekte Arbeit geleistet.
Dann muss sich der Geigenbauer als nächstes für das richtige Holz entscheiden. Denn der Klang der Geige ist abhängig von dem verwendeten Material.
Nun kann der Geigenbauer endlich mit der eigentlichen Arbeit beginnen und die vielen Arbeitsschritte ausführen, die von dem Geigenbauer viel handwerkliches Geschick erfordern. Wenn alle Arbeitsschritte ausgeführt sind, kann die Geige aber noch nicht verkauft werden. Denn jetzt muss der Geigenbauer die neue Geige noch justieren. Zu diesem Zweck spielt der Geigenbauer einige Wochen auf der Geige. Wenn er einen Fehler gefunden hat, wird die Geige geöffnet und er trägt hauchdünne Schichten des Holzes im inneren der Geige ab. Dann muss die Geige wieder verleimt werden und der Geigenbauer fängt wieder an zu spielen.
Die Justierung kann daher einige Zeit in Anspruch nehmen und endet wenn der Klang perfekt ist. Aber die mühsame Arbeit hat sich gelohnt, denn am Ende bekommt der Geigenbauer eine wirkliches Spitzeninstrument. Diese Geigen haben dann natürlich auch eine Spitzepreis. Doch wenn die Geige mit ihren Tönen das Publikum verzaubert sind diese Mühen längst vergessen.

Ana Sare
ana.sare@gmx.de


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NameAna SAre
Emailana.sare[at]gmx.de
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veröffentlicht am06.08.2008
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