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Urlaub Europa


 

Titanic Flair vor Fuerteventura

von Simon Kusterer; veröffentlicht am 17.03.2008
Nachdem das Schiff 55 Jahre durch das Mittelmeer kreuzte, strandete am 18. Januar 1994, das 1939 erbaute extravagante Passagierschiff American Star vor der kanarischen Insel Fuerteventura. Während der Jahrzehnte, änderte durch verschiedene Besitzer der Ozeanriese häufig seinen Namen, erst mit einem Investor mit dem nötigen Wissen und der Liebe zum Detail, bekam das Schiff unter dem Titel American Star wieder den Glanz, den es verdient hatte. Die American Star war, mit Unterstützung eines Schleppers, auf dem Weg nach Thailand und sollte dort in einer Werft repariert werden. Es geriet jedoch in ein schweres Unwetter vor Fuerteventura, die Verbindung mit dem Schlepper hielt dem Sturm nicht Stand, das elegante Passagierschiff lief auf Grund. Erst 2005 versank auch "endlich" das Heck der American Star, bis zu diesem Zeitpunkt war es von außen relativ unbeschadet, aber die stark einwirkenden Wellen gewannen über das Schiff. Das salzige Meerwasser zernagte mehr und mehr die Bruchstelle und verlor somit seine stabile Lage. Erst seit Mitte März ist von den wenigen Stücken im Atlantik nur noch wenig erhalten. Wer sich das Wrack ansehen möchte, sollte sich am Besten über das die gebuchte Unterkunft oder ein renommiertes Mietwagenunternehmen, ein Geländewagen mieten. Nahe dem Ort Pajara, an der Playa de Garcey führt eine Schotterpiste zu den Überbleibseln der Zeit, der einstigen Pracht der American Star. Hier grenzt ein militärisches Sperrgebiet an den Küstenabschnitt, man sollte auf keinen Fall der Verlockung mit dem Geländewagen nachgeben. Es ist zudem lebensgefährlich, und strengstens verboten zu dem Wrack hinüber zu schwimmen, man muss mit dem puren Blick Vorlieb nehmen. Die starke Strömung und die Brandung lässt eine nähere Besichtigung nicht zu, es bleibt daher nur ein Stück Mythos auf Entfernung.

Möglicherweise möchten sie diesmal aber auf die "klassische" der Kanarischen Inseln, Teneriffa, fliegen?



Informationen zum Autor
NameSimon Kusterer
Emailavz[at]xamb.de
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veröffentlicht am17.03.2008
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