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Finanzen


 

Kostenloses Girokonto

von Alexander Bertram; veröffentlicht am 04.03.2008
Bankkunden sollten bei nächsten vierteljährlichen Abrechnung der Posten auf ihrem Girokonto einmal genauer hinsehen und sich die Frage stellen, ob der von der Hausbank gebotene Service tatsächlich die dafür im Gegenzug entrichteten Gebühren rechtfertigt.
So berechnen viele Kreditinstitute ihren Kunden nicht nur laufende Gebühren für die Führung des Girokontos, sondern erheben darüber hinaus auch noch nutzungsabhängige Entgelte wie bspw. Spesen für den Bezug von Bargeld an einem nicht dem jeweiligen Bankenpool angehörenden Geldautomaten.
Verbraucher können derlei Belastungen mit einem Wechsel der Bank leicht entgehen. Insbesondere, wenn der persönliche Service einer Filiale vor Ort nicht zwingend benötigt wird, kann viel Geld gespart werden, wenn in Zukunft der Leistungskatalog einer Direktbank in Anspruch genommen wird.
Direktbanken unterscheiden sich von herkömmlichen Kreditinstituten dadurch, dass sie auf den kostenintensiven Betrieb eines flächendeckenden Filialnetzes verzichten und die so realisierten Einsparungen in Form günstiger Angebote an ihre Kunden weitergeben. So bieten viele Institute die kostenlose Führung des Girokontos auf Dauer an. Einzige Voraussetzung ist in der Regel ein laufender Gehaltseingang in einer bestimmten Höhe, manche Banken bieten jedoch auch ein kostenloses Girokonto an, bei dem kein regelmäßiger Geldeingang nötig ist, dies ist aber eher die Ausnahme.
Nicht nur die Gebühren entfallen bei derlei verbraucherfreundlichen Offerten. Auch andere Leistungen, wie beispielsweise die Nutzung des mit der Bank vereinbarten Kreditrahmens, gestalten sich deutlich günstiger als bei Filialbanken. So fallen oft nur halb so hohe Sollzinsen an, wie es viele Kunden von ihrer Hausbank gewohnt sind. Gerade, wer ständig die roten Zahlen seines Kontos erkundet, sollte sich bei einer Direktbank besser aufgehoben fühlen.
Auch die Habenzinsen günstiger Anbieter könne sich durchaus sehen lassen, da nicht selten Einlagen ähnlich vergütet werden wie auf einem Tagesgeldkonto und so die eiserne Reserve bequem auf dem Girokonto zum Abruf bereit gehalten werden kann.
Die Eröffnung eines neuen Kontos bei einer anderen Bank gestalte sich in der Regel recht einfach. Ein Formular wird zusammen mit einer Kopie eines amtlichen Lichtbildausweises an das erwählte Institut geschickt und zusätzlich noch bei der nächsten Postfiliale ein kurzer Identitätscheck durchgeführt. Im Anschluss daran muss der neue Kunde im Schnitt zwei Wochen bis zur Aktivierung der neuen Bankverbindung warten.


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NameAlexander Bertram
Emailartikel[at]netnut.de
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veröffentlicht am04.03.2008
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