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Kipperkarten
von Sven Bauer; veröffentlicht am 18.01.2007
Bei allen bekannten unterschiedlichen Kartendecks, konnte sich das Tarot, die Kipperkarten, die Lenormand-Karten und die Zigeunerkarten durchsetzen. Alle diese Karten zählen zu den Wahrsagekarten. Die Kipperkarten sind wahrscheinlich nach Susanne Kipper benannt die diese Karten wahrscheinlich um 1873 entworfen und entwickelt hat. Ein Kipper-Kartendeck besteht aus 36 nummerierten Karten. Jede Karte hat eine Person oder ein Ereignis abgebildet. Typisch für die Kipperkarten ist die Anzahl der sogenannten Personenkarten. Im Regelfall sollen diese Karten immer in Bezug zu den Personen gesetzt werden die der Ratsuchende in seinem Umfeld hat. Sie stehen oftmals aber auch für eine Charaktereigenschaft oder Situation in der die fragende Person sich selber befindet. 1890 erschienen die Karten erstmals in einem Verlag bei Matthias Seidlein. Leider geschieht es immer wieder das die Kipperkarten mit den Zigeunerkarten verwechselt werden. Dieses liegt wohl an beider ähnlichen Bildsprache und an deren klaren und strukturierten Aufbau. Ein kleiner Auszug aus den Karten im einzelnen: 1. Haupperson (Männlich), 2. Hauptperson (weiblich), 3. Ehestandskarte, 4. Zusammenkunft, 5. Guter Herr, 6. Gute Dame, 14. Traurige Nachricht, 15. Guter Ausgang in der Liebe, 18. Ein kleines Kind, 24. Diebstahl, 31. Kurze Krankheit oder 35. Ein langer Weg. Wahrscheinlich haben Sie auch gemerkt das man automatisch bei diesem kleinen Auszug der Kipperkarten eigene Assoziationen mit den Begriffen vollzieht. Hierzu die Symbolik genommen und man bekommt einen kleinen Einblick in die kompakte Welt der Kipperkarten. Kartenlegen mit Kipperkarten ist also eine Möglichkeit sich selber, seine Gegenwart und teile der Zukunft zu beleuchten. Direkte Aussagen oder Schlussfolgerungen mit den Kipperkarten machen dieses Deck so beliebt. Diese Informationen sollen einfach mal einen Einblick in die Kartenwelt geben und so auch die Implementierung der Karten oder des Kartenlegens in der Gesellschaft fördern. Kartenlegen wird von vielen in seiner Form und Aufgabe unterschätzt. Alle Aussagen einer Kartenlegung sind nicht als zwingend sondern als beratend und hinweisend zu sehen.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 18.01.2007 |
| gelesen | 1838 mal |
| Bewertung | 4.00 von 5.00 mit 1 Stimmen |
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