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Kartentricks
von M. Lokay; veröffentlicht am 30.09.2007
Kartentricks begeistern Menschen schon seit langer Zeit. Scheinbar von Zauberhand verschwinden Karten oder bestimmte Kombinationen von Karten werden vom Künstler vorhergesagt. Als Hobby-Zauberer sind leicht zu erlernende Zaubertricks und Kartentricks kann man vor allem auf Kindergeburtstagen und Familientreffen insbesondere Kinder durch solche Tricks verblüffen.
Voraussetzung für die Durchführung von Kartentricks ist eine außergewöhnliche Fingerfertigkeit des Künstlers. Er sollte souverän und sicher mit Karten umgehen können. Dazu gehört das Austeilen und das Mischen der Karten. Wenn man Kartentricks vorführt, dann nimmt man sich am besten genügend Zeit, um sicher mit Spielkarten hantieren zu können.
Eine weitere Voraussetzung zum Vorführen von Kartentricks ist Improvisationstalent. Das Verhalten der Zuschauer ist nicht kalkulierbar und es gibt nichts Peinlicheres, als wenn der Künstler ungeschickt oder unbeholfen mit einer nicht vorgesehen Situation umgeht. Wenn man diese Fingerfertigkeit und Souveränität beherrscht, dann kann man zum nächsten Vorbereitungsschritt gehen. Man sollte das richtige Vokabular verwenden wenn man Kartrentricks vorführen möchte und dabei einen professionellen Eindruck hinterlassen will. So wird die Rückseite einer Spielkarte mit Rücken bezeichnet, die Vorderseite mit Kartenwert. Ein komplettes Kartenspiel stellt ein Deck dar. Darüberhinaus gibt es natürlich noch zahlreiche Fachbegriffe, die man ohne Zögern verwenden können sollte.
Fast alle Kartentricks basieren auf einigen Grundprinzipien. Sobald man diese Grundrinzipien beherrscht, kann man fast alle Tricks mit relativ wenig Aufwand erlernen. Diese Grundprinzipien haben oft eine methematische oder stochastische Grundlage, die sich dem unbedarften Zuschauer jedoch nicht auf Anhieb erschließen. Ein einfaches Beispiel ist das Abheben eines Kartendecks. Durch ds Abheben ändert sich die Reihenfolge eines Kartenspiels nur unwesentlich. Hebt man ein zweites mal an der passenden Stelle ab, so stellt man die ursprüngliche Reihenfolge wieder her. Dieses einfache Prinzip reicht oft aus, um einen Kartentrick authentischer erscheinen zu lassen. Dem Zuschauer wird vorgegaukelt, die Reihenfolge des Kartenspiels durcheinandergebracht zu haben. Tatsächlich hat sich diese Reihenfolge jedoch überhaupt nicht geändert.
An diesem einfachen Beispiel zeigt sich, dass die eigentlichen Kartentricks nicht schwer zu erlernen sind, wenn man die notwenidge Fingerfertigkeit beim Umgang mit Karten beherrscht. Die Tricks selbst sind in zahlreichen Büchern beschrieben und oft findet man auch im Internet kostenfreie Anleitungen, bestimmte Tricks durchzuführen.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 30.09.2007 |
| gelesen | 15471 mal |
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