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Sport & Hobby


 

Kampfsport oder Kampfkunst

von Marcel Schulze; veröffentlicht am 07.09.2007
Hier finden sie die Unterschiede zwischen den begriffen Kampfsport und Kampfkunst. Der Hauptunterschied ist dabei schon, das Kampfsport bestimmte Sportarten bezeichnet bei denen Wettkämpfe ausgetragen werden und bei Kampfkunst Arten stehen eher Sportarten mit Selbstverteidigungstechniken und Kampftechniken ohne sportliche Regeln im Vordergrund.



Kampfsport
Beim Kampfsport geht es in erster Linie um sportliche Wettkämpfe, hier kämpfen meist zwei oder mehrere Gegner nach bestimmten, vorher festgelegten, Regeln.



Bei diesen Wettkämpfen werden meist die Anzahl der Runden und Kampfzeiten fest vorgeschrieben. In dieser Zeit müssen die beiden Kämpfer versuchen Ihren Gegner durch KO und nach speziellen Aktionen vergebenen Punkten zu besiegen. Das heißt wenn ein Kämpfer einen bestimmten Schlag oder Tritt beim Gegner trifft, dann erhält er dafür gewisse Punkte. Wer dann nach dem Kampf die meisten Punkte hat, hat dann gewonnen. Meistens sind bei Wettkämpfen immer mehrere Punktrichter vorhanden, die den Kampf bewerten.



Als klassischen Kampfsport kann man Boxen und Kickboxen bezeichnen. Manche asiatische Kampfkunstarten bieten heutzutage auch Wettkämpfe an und können daher auch als Kampfsportart bezeichnet werden. Wie zum Beispiel Judo, Karate und Taekwondo.





Kampfkunst
Bei den Kampfkunstarten geht es in erster Linie nicht um den Wettkampf sondern um Selbstverteidigung, Geistliche und Körperliche Fitness und Kampftechniken auserhalb irgendwelcher sportlichen Regeln.



Meistens geht es heutzutage um die Selbstverteidung. Früher wurden Kampfkünste beim asiatischen Militär gelehrt um die Soldaten (Kämpfer) für den Nahkampf zu trainieren. Bereits zu Kaiserszeiten gab es spezielle Einheiten die in verschiedene Kampfkünste gelehrt wurden um später dann den Kaiser und sich selbst zu schützen.



In der Selbstverteidigung werden in Europa oft Abwehr und Block Techniken gelehrt und dazu eventuell noch einzelne Angriffstechniken die der Schüler nach dem Abwehren anwenden kann. Das Hauptziel bei der Selbstverteidigung ist das Abwehren von Angriffen, um den Angreifer dann außer Gefecht zu setzen wird nach der Abwehr ein gezielter einzelner Angriff ausgeführt. Dieser Angriff soll den Angreifer kurzzeitig aus gefecht setzen, so das sich die angeriffene Person aus dem Gefahrenbereich entfernen kann.



Bei asiatischen Kampfkünsten kann der Schüler Kampftechniken lernen die es Ihm ermöglichen den Gegner ohne große Kraftanstrengung zu verletzen oder zu töten. Daher haben sich die meisten Kampfkunstschulen zur Aufgabe gemacht, die Kampfkünste nur für die Selbstverteidigung zu lernen und den Geist des Schülers zu stärken.



Informationen zum Autor
NameMarcel Schulze
Emaildep[at]kampfsportshop24.de
Homepagewww.kampfsportshop24.de
Anzahl Artikel1
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veröffentlicht am07.09.2007
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