Kampanien und das Cilento – Italien immer anders
von Stephan Kreis; veröffentlicht am 30.04.2008
Wie auch in Deutschland gibt es in Italien Regionen, bzw. Provinzen, die mehr, oder aber weniger auf den Tourismus ausgelegt sind. Die Region Kampanien beispielsweise mit ihren zahlreichen Kampanien Hotels ist auf Feriengäste hervorragend eingestellt. Sie verfügt über eine ausgesprochen ausgeprägt Infrastruktur, was den Tourismus angeht. Um ein Cilento Hotel hingegen zu finden, bzw. zu buchen, muss man sozusagen „früh wach werden“, denn das Cilento ist eine Gegend in Italien, das eher landwirtschaftlich geprägt ist. Der Tourismus spielt im Cilento eine nicht so große Rolle, wie in Kampanien, wobei man aber auch im Cilento alles findet, was das Touristenherz begehrt. Auch hier werden Bustouren angeboten etc., auch hier gibt es Orte, die – vom Massentourismus noch unberührt – sehenswert sind. zum Beispiel die Grotta Matermania, wie auch die Ruinen von der Villa Jovis des Tiberius, oder die Villa Malaparte, wie auch die Villa Lysis des Baron Fersen, oder aber die Klosteranlage
Certosa.
Die Region Kampanien natürlich, zu der auch Neapel gehört, ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Insbesondere wegen der Insel Capri. Während die Insel mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten aber unter Touristen sehr begehrt ist und man auf der Insel schon die Anwesenheit von zahlreichen Touristen über das ganze Jahr hinweg spürt, gibt es aber auch in der Region Kampanien eher verschlafene Orte, wie zum Beispiel Sapri. Es ist zwar nicht so, dass in Sapri die Zeit stehen geblieben ist, aber in dem kleinen Hafenstädtchen ist es auf jeden Fall ruhiger, als auf der Insel Capri, die im Bezug auf den Tourismus schon auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Denn schon in der 2. Hälfe des 19. Jahrhundert kamen viele Persönlichkeiten nach Capri, um dort ihr Winterquartier aufzuschlagen, auch zahlreiche Persönlichkeiten aus Deutschland taten dies. Hier urlaubten schon Emil von Behring, Karl Wilhelm Diefenbach und Norman Douglas, aber auch Rainer Maria Rilke und Maxim Gorki, wie auch Friedrich Alfred Krupp, aber auch Theodor Däubler und Axel Munthe.
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